Zwei Schlosspark-Gänse mussten nach Hundeattacke eingeschläfert werden

CELLE. Viele kannten sie und wussten, dass ihnen durchaus mit Vorsichtig zu begegnen ist, wenn sie sich gestört fühlten, machten sie dies gernemal mit kleineren Angriffen deutlich. Für Touristen waren sie ein beliebtes Fotomotiv. Ihr Zuhause war der Schlosspark und selbst vor einem Bummel durch die Celler Innenstadt schreckten sie nicht zurück. Die vier Graugänse gehörten zum Schlosspark wie das Schloss selbst. Zwei von ihnen mussten jetzt nach einer Hundeattacke eingeschläfert werden.

Am späten Samstagvormittag hielten sich mehrere Hunde im Schlosspark auf und erfrischten sich im Schlossgraben. Dabei kletterte ein Collie schließlich aus dem Graben und biss zunächst eine am Grabenrand befindliche Wildgans in die hintere Seite. Kurz danach sprang der Hund wieder in den Schlossgraben und packte eine Wildgans am Hals.

Auf das Verhalten aufmerksam geworden sprang die betroffene Hundehalterin ebenfalls in den Graben und versuchte die Wildgans zu befreien. Der Hund ließ das Tier jedoch erst frei, als er den Graben wieder selbstständig verlassen hatte.

Beide Wildgänse wurden erheblich verletzt und im weiteren Verlauf von benachrichtigten Tierpflegern des Tierschutz Celle Stadt und Land betreut. Nachträglich wurde jedoch mitgeteilt, dass beide Wildgänse aufgrund der Schwere der davongetragenen Verletzungen eingeschläfert werden mussten.

Durch das Nichteinhalten des Leinenzwangs für Hunde im Schlosspark muss die Hundehalterin eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erwarten.

Redaktion
Celler Presse

Archivfotos: Birgit Stephani

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