TuS Hermannsburg: Gemeinsam in die Zukunft

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HERMANNSBURG. Mitglieder des TuS Hermannsburg trafen sich am 29. September zum Impuls-Workshop „Gemeinsam in die Zukunft.“ „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“, dieser Werbespruch aus den achtziger Jahren trifft heute mehr denn je zu. „Wir merken die schnellen Veränderungen jeden Tag. In der Vereinsführung sind ein halbes Dutzend Posten nicht besetzt, wir sind immer auf der Suche nach Trainerinnen, Betreuern und Hilfsbereiten, die bei Veranstaltungen helfen. Spätestens die Fusion mit dem SV Beckedorf hat gezeigt, dass wir die Zukunft noch offensiver planen müssen“, erklärte der 1. Vor-sitzende Georg Gremels.

Am Samstag trafen sich etwa 20 Mitglieder im Vereinsheim zu einer „Ideenwerkstatt“ über die Zukunft des TuS . Im Einführungsvortrag machte der Hauptsportwart, Heinrich Lange, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den heute bereits erkennbaren Megatrends bekannt. Nach diesem Blick mit Fernlicht auf „TuS 2030“ wurde umgeschaltet auf Abblendlicht: Was heißt das für den TuS? Auf welche Themen kommt es an? Worauf wollen wir uns zunächst konzentrieren? Welche Felder sollten von Arbeitsgruppen beackert werden?

Vier Themen wurden definiert:

  • Künftiges Sportangebot
  • Außendarstellung des TuS
  • Mitglieder gewinnen und halten
  • Ehrenamtliche gewinnen und halten

Unter Leitung von Heinrich Lange und Stephan Meyer, dem stellvertretenden Vorsitzenden, wurden die Aufgaben in zwei Gruppen im Tennisheim und im Vereinsheim bearbeitet.

In sehr engagierten Diskussionen mit fachkundigen Hinweisen wurden viele Impulse gesetzt, die in der Zukunft aufgegriffen werden müssen. Sofort umsetzbare Ergebnisse sind naturgemäß nach einer ersten Veranstaltung nicht zu erwarten. Zumal die Erkenntnisse erst zusammengetragen, aufgearbeitet und dann dem erweiterten Vorstand vorgetragen werden müssen, damit sie im kommenden Frühjahr den Mitgliedern in der Hauptversammlung präsentiert werden können.

Arbeitsfelder lassen sich aber durchaus jetzt schon benennen:

Die Außendarstellung und auch die Binnenkommunikation muss verbessert werden. Um ein Beispiel zu nennen: wenn Kinder dem Mutter- und Kinderturnen entwachsen sind, muss dargestellt werden, dass es in anderen Sportarten Anschlussangebote für die Altersklasse der Erstklässler gibt. Der TuS ist mit seinem Angebot relativ gut aufgestellt. Trotzdem ist in einzelnen Bereichen Verbesserungsbedarf. Als Beispiele seien hier Gesundheitsprävention und Reha-Sport genannt. Einzelne Übungsleiterinnen waren glücklicherweise initiativ und haben sich auf diesem Gebiet qualifiziert.

Die Ehrenamtlichen sind Seelen und Skelett des Vereins. Ohne sie geht nichts. Respekt, Anerkennung, Freude an der eigenen Qualifikation sind Antriebe für sie, trotzdem sollte eine Aufwandsentschädigung erwogen werden. Darüber hinaus wünschten sich die Ehrenamtlichen ab und zu eine zentrale Veranstaltung, etwa eine für alle interessante Weiterbildung, gekoppelt mit einer geselligen Veranstaltung, um so  die Gemeinschaft der Ehrenamtlichen zu fördern. Zugleich wäre das ein Beitrag zur angesprochenen Binnenkommunikation.

Der TuS hat ein gutes Verhältnis zur Gemeinde, dem Ortsrat, den Schulen am Ort und den Arbeitgebern. Das wird auch an personellen Verflechtungen deutlich, trotzdem ist hier ein Feld identifiziert worden, auf dem der Verein noch aktiver werden kann, um seine Angebote, seine Kooperationsmöglichkeiten noch deutlicher zu machen.

Jetzt kommt es darauf an die Hinweise, Anregungen und Forderungen des Workshops zu konkretisieren, zu ergänzen und umzusetzen. Das kann nicht vom Vorstand alleine bewältigt werden. Dazu braucht es die Mitarbeit von fachkundigen, interessierten Mitgliedern oder Freunden des Vereins.

Der Verein wird Folgeveranstaltungen planen und Arbeitsgruppen einrichten. Wer an einer Mitarbeit Interesse hat, kann sich per Mail an info@tus-hermannsburg.de anmelden. Sagen Sie uns, für welches Thema Sie sich engagieren wollen.

Wir wollen auch 2030 noch sagen können: „Gemeinsam in Bewegung“ in einem mehr als hundert Jahre alten, aber junggebliebenen Verein.

PR
Fotos: H.-P. Stüber





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