Giesela Hörnig mit Celler Ehrenamtspreis ausgezeichnet

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CELLE. Giesela Hörnig ist für ihr langjähriges Engagement in der Sterbebegleitung im Hospiz Celle mit dem Ehrenamtspreis der ASF-Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen im Landkreis Celle ausgezeichnet worden. Diese möchte mit der regelmäßigen Verleihung des Preises fleißige Frauen würdigen und sichtbar machen, denn: „Frauen engagieren sich, stehen aber meist nur  in zweiter Reihe“, wie Rosi Siemsglüß in der Buchhandlung Decius betonte.

An den Werdegang und die Verdienste der Geehrten erinnerte Marlies Wegner, Leiterin den Celler Hospizhauses: „Als sie 2005 als ehrenamtliche Mitarbeiterin zu uns ins Hospiz kam, war es ihre gelebte Bescheidenheit, die mir an ihr auffiel und die ich bis heute bewundere, nein: eher mit Hochachtung immer wieder erkenne und wahrnehme. Sie kam ins Hospiz und brachte als Geschenk Zeit und sich selbst mit. Sie war bereit, dieses Geschenk immer da zur Verfügung zu stellen, wo es gerade gebraucht wurde.

Im Leitgedanken unseres Hospiz heißt es, dass Hospiz zuallererst eine Haltung ist und nicht zwingend an ein Haus gebunden ist. In der hospizlichen Haltung nimmt das Geschenk Zeit für mich einen ganz besonderen Raum ein. Neben aller notwendigen Fachlichkeit, neben notwendiger medizinischer Versorgung und notwendiger geregelter Abläufe braucht das Hospiz Menschen mit Zeit. Menschen, die mit ihren sehr unterschiedlichen Fähigkeiten bereit sind, ihre Zeit zur Verfügung zu stellen.“

Diese Zeit brachte Giesela Hörnig immer mit und darum wurde es Zeit, sie entsprechend zu ehren, fand man auch bei den SPD-Frauen.

Redaktion
Celler Presse

Fotos: Birgit Stephani





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