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Kreis vergibt Rettungsdienst -Zuschlag erfolgt nach europaweiter Ausschreibung

Landkreis CELLE. Der Landkreis Celle war aufgrund von Veränderungen in der Vergabepraxis im Rettungsdienstwesen gesetzlich verpflichtet, den Rettungsdienst auszuschreiben. Für die Vergabe wurde ein Kriterienkatalog mit den Zuschlagskriterien Preis und Qualität aufgestellt. Da das Vergabeverfahren im Rettungsdienst sehr komplex ist, hat der Landkreis für dieses Verfahren eine Anwaltskanzlei hinzugezogen, die auf Ausschreibungen im Rettungsdienst spezialisiert ist.

Der Rettungsdienst wurde in insgesamt drei Lose aufgeteilt. Los 1 umfasste die Rettungswache Celle und deren Einzugsgebiet, Los 2 das Gebiet der Rettungswachen Lachendorf und Winsen und Los 3 den Nordkreis inklusive Eschede. Insgesamt haben sich fünf Bieter auf die drei Lose fristgerecht beworben.

Anhand der zuvor erstellten und allen Bietern zugänglichen Matrix wurden die Angebote bewertet und das wirtschaftlichste Angebot anhand der definierten Wertungskriterien ermittelt. Für die Lose 1 und 2 erhält nach dieser Auswertung das Deutsche Rote Kreuz den Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot, für das Los 3 die Johanniter Unfall Hilfe.

Als Termin für die Zuschlagserteilung ist der 4. Januar 2019 vorgesehen. Die Beauftragung wird für den Zeitraum vom 1.07.2019 bis 30.06.2027 (acht Jahre) mit einer zweimaligen einseitigen Verlängerungsoption für den Aufgabenträger um jeweils ein weiteres Jahr bis maximal zum 30.06.2029 erfolgen.

Der Landkreis Celle bedankt sich bei allen aktuellen Leistungserbringern, die sich bisher in hervorragender Weise um den Rettungsdienst verdient gemacht haben und mit denen der Landkreis sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet hat. Letztlich ist der Landkreis aber gehalten, den Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot zu erteilen, um den gesetzlichen Ansprüchen zu genügen.

lkc






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