Weitere Elche für den Wildpark Müden

MÜDEN/Örtze. Im Mai letzen Jahres wurde das neue, 22.500 Quadratmeter große Elchgehege im ganzjährig geöffneten Wildpark Müden an der Örtze eingeweiht. Aufgrund der grobmaschigen Umzäunung, den Aussichtsplattformen und der weiten Sicht in das naturbelassene Gehege, ist es den Besuchern jetzt möglich einen ganz besonderen Blick auf die größte heute vorkommende Art der Hirsche zu werfen. Gerade zur Winterzeit lässt einem der Blick in das Gehege vermuten, in den weiten Landschaften Skandinaviens zu stehen.

Seit April bewohnt hier ein europäischer Elchbulle namens “Hans-Jürgen”, zusammen mit Reh- und Damwild das große Gehege. Der nun fast zwei Jahre junge Elch, trägt bereits sein erstes Geweih, das bei ausgewachsenen Tieren eine imposante Spannweite von über 1,30 Metern erreichen kann. Doch noch hatte er keine Gelegenheit eine Elchkuh damit zu beeindrucken.

Jetzt ist es nun soweit, “Hans-Jürgen” bekam, wie im Mai versprochen, zwei weitere weibliche Artgenossen als Mitbewohner in das neue Gehege. Beide Tiere sind ein halbes Jahr alt, eine Elchkuh stammt aus dem Tierpark Suhl im Bundesland Thüringen. Das andere Elch-Mädchen reiste aus dem Wildpark und Greifvogelzoo Potzberg, im Nordpfälzer Bergland an und ist die Schwester der Elchkuh “Elsa”, die bis zum Start der Gehegesanierung im Herbst 2018, das Gehege in Müden bewohnte. Ein weiterer Jungbulle ist für einen Zwischenstopp ebenso in Müden untergebracht worden.

Der große Wunsch des Wildpark Müden Teams ist es natürlich, einen künftigen Elchnachwuchs verkünden zu können. Hans-Jürgen scheint sich bereits für eine der Kühe stark zu interessieren.

Namen für die beiden im letzten Mai geborenen Elchmädchen gibt es noch nicht, der Wildpark Müden freut sich natürlich über Namensvorschläge, die per E-Mail, Post und über die Social-Media-Kanäle des Wildparks eingereicht werden können. Unter allen Namensvorschlägen verlost der Wildpark Müden pro gefundenen Namen eine Familien-Jahreskarte.

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