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Neues Baugebiet und Breitbandausbau: In Garßen rollen bald die Bagger

GARßEN. Ob der von Mike Krüger humorvoll besungene Baggerfahrer Bodo auch vor Ort ist, konnte Garßens Ortsbürgermeister Andreas Reimchen nicht sagen. Ganz sicher ist er aber, dass ab nächsten Montag (07. Juni) in Garßen endlich die Bagger rollen. Im künftigen Garßener Baugebiet „Blaues Land“ beginnen die ersten Erdarbeiten, und auch der langeersehnte Breitbandausbau nimmt jetzt konkrete Formen an.   

Die Baggerarbeiten im „Blauen Land“ dienen der Erschließung der Neubauflächen,  erläutert Reimchen. U. a. werde der Mutterboden abgeschoben, Baustraßen angelegt, Gas-, Wasser-, Strom- und Breitbandanschlüsse hergestellt. Neben der eigentlichen Erschließung werden auch zwei Teilbereiche der Straße „Zum Hartsteinwerk“ verändert. Hier plant man eine geringe Verbreiterung der Fahrbahn und einen Gehweg bis an das Baugebiet. Innerhalb der Fahrbahn wird außerdem der Anschluss zum Schmutzwasserkanal des Baugebietes verlegt. Diese Arbeiten bedingen leider auch eine langfristige Vollsperrung der Straße „Zum Hartsteinwerk“, ebenso eine temporäre Verlegung der betreffenden CeBus-Linien.

Über Beginn und Dauer der Erschließungsarbeiten wurden bzw. werden die betroffenen Anlieger noch rechtzeitig informiert. Planmäßig soll die Erschließung des „Blauen Landes“ bis zum 17. 12. 2021 abgeschlossen sein. 

Andreas Reimchen macht keinen Hehl daraus, dass es „….bei derart großen Baumaßnahmen natürlich auch zu regem Lieferverkehr, Lärm, Staubentwicklung und anderen Unannehmlichkeiten kommt…“.  Für diese „ unabweisbaren Nebenwirkungen“ bittet er die davon Betroffenen schon jetzt um ihr Verständnis.  Die eingesetzten Firmen werden sich, so Reimchen, „…alle Mühe geben, notwendige Bautätigkeiten so verträglich wie möglich zu organisieren…“. Bei auftretenden Problemen sollten Betroffene nicht zögern, die Mitarbeiter vor Ort direkt darauf anzusprechen.

Das gilt übrigens auch für den zeitgleich in Garßen anlaufenden Breitbandausbau („schnelles Internet“), für den eine etwa einjährige Bauzeit veranschlagt ist. Die Arbeiten beginnen am Hauptverteiler beim Festplatz, dem sog. „Point of Presence (kurz: PoP), der kürzlich speziell für das neue Netz errichtet wurde. Von dort aus werden gebündelte Glasfaserleitungen zu zahlreichen Unterverteiler verlegt, die wiederum bis zu den Hausanschlüssen aufgesplittet werden. Zur Verlegung nutzt die beauftragte Baufirma moderne Verfahren, die meist nur einen minimalen Bodenaushub erfordern. Der oft auch schon am selben Tag wieder verfüllt werden kann. Wo es technisch möglich ist, wird auf  Baggerarbeiten sogar ganz verzichtet, weil z. B. Leerrohre mittels Spül-Bohr-Verfahren eingebracht werden.

PR
Fotos: Andreas Reimchen






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