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Lesung mit Hermann Wiedenroth in der Kreuzkirche: Erich Kästner – für Erwachsene gelesen

NEUENHÄUSEN. Das Lesecafé der Kreuzkirchengemeinde lädt herzlich ein zu einer Lesung am Montag, 20. September, um 19.00 Uhr in den Gemeindesaal der Kreuzkirche, Windmühlenstraße 45 unter den geltenden Abstands- & Hygiene-Regeln (3 G!). Einlass ab 18.30 Uhr.

Bereits zum fünften Mal liest Hermann Wiedenroth in der Kreuzkirchengemeinde auf seine unnachahmliche und begeisternde Art. An diesem Abend geht es um „Erich Kästner für Erwachsene – Gedichte, Erinnerungen, Erzählungen“. In seinem Gedicht „In memoriam memoriae“ schreibt Kästner: „Die Erinn’rung ist eine mysteriöse Macht und bildet die Menschen um. Wer das, was schön war, vergisst, wird böse. Wer das, was schlimm war, vergisst, wird dumm.“ Im Herbst 1927 erschien sein erstes Buch, ein Gedichtband, im Mai 1933 fand die Bücherverbrennung statt, bei der auch seine Werke als „wider den deutschen Geist“ verbrannt wurden, was Erich Kästner selbst aus nächster Nähe beobachtete. In der Nachkriegszeit wurde er überwiegend als Kinderbuchautor wahrgenommen. Den ‚Kästner für Erwachsene‘ machen kritischer Scharfsinn und sprachliche Präzision zu einem der besten deutschen Satiriker, ironisch und böse, witzig und melancholisch, aber auch überredend und ermunternd kommentiert er seine Zeit und unsere. Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten. Hermann Wiedenroth lebt und arbeitet als Antiquar und Verleger in Bargfeld, Kreis Celle. Zahlreiche Lesungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben ihm ein breites literarisches Publikum erworben.

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