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Benefizregatta: Fantastische Resonanz

CELLE. Unerwartet viele, mehr als 1.500 BesucherInnen, 400 Rudernde und gut hundert HelferInnen, über hundert Anmeldungen ohne jede Werbung, tolle Stimmung auf dem Gelände trotz eingeschränkten Beiprogramms: Die 4. Ausgabe der Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ in Celle am Samstag war rundherum ein beeindruckender Erfolg. Auch, dass auf dem Gelände 35 Menschen geimpft wurden und weitere 35 sich als potenzielle Lebensretter beim Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellspender-Register registrierten, werten die Koordinatoren der Veranstaltung im Onkologischen Forum als großartiges Ergebnis.

„Den ganzen Tag über war zu spüren, wie dankbar die Menschen auf dem Gelände des Celler Rudervereins für die bunte Veranstaltung waren. Bislang kennen wir nur unsere eigenen Zahlen. Allein die Spendenbereitschaft am Hubsteiger, wo man aus 35 Metern Höhe ganz Celle bestaunen konnte, an der Candybar für Klein und Groß und bei der Versteigerung des satirischen Kunstwerks von Horst G. Brune spülte fast 2.000 Euro in unsere Kasse“, berichtet Fritz Gleiß vom „Onkoforum“. Der Gesamterlös der Veranstaltung wird es erst im Spätherbst feststehen. Daran beteiligt sein werden dann neben dem Onkologischen Forum auch die Stiftung Leben mit Krebs als Veranstalter und die ausrichtenden Rudervereine Hermann Billung, Ernestinum-Hölty und CRV. „Allen vieren sei hier bereits herzlich für ihr enormes Engagement gedankt, ganz besonders für das der vielen ehrenamtlichen HelferInnen an den Stegen, als Trainer und Steuerleute auf dem Wasser oder auch hinter den Catering-Tresen!“, sagt Gleiß und fährt fort: „Wir gratulieren allen TeilnehmerInnen, egal wie sie abschnitten! Ganz besonders gefreut haben wir uns über die Beteiligung von gleich zwei Booten, in denen Krebserkrankte auf dem Weg der Erholung saßen.“ Dass dabei die Frauen aus der Onko-Rudergruppe siegten, die schon im zweiten Jahr beim EHCR regelmäßig vorsichtig trainiert werden, zeige, wie gut Sport und Bewegung Krebsbetroffenen tut. So lade das „Onkoforum“ jede und jeden ein, dieses kostenlose Angebot wahrzunehmen und ermutigt: „Kontaktieren Sie uns!“ Ab Januar wird es dort auch das nächste kunsttherapeutische Gruppenangebot geben, bereits ab November erstmals Onko-Yoga. „Zögern Sie nicht, sich an uns zu wenden! Körperliche und geistige Bewegung, psychoonkologische Beratung, auch eine möglichst frühe palliative Begleitung können helfen, Lebensqualität zu sichern und Lebenszeit zu verlängern!“, schließt Gleiß den Rückblick auf die gelungene Regatta ab.

PR
Fotos: Fritz Gleiß






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