Freitag, 13. März 2026

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Europa Politikerin Düpont besucht die Bundeswehr

Das Mitglied des Europäischen Parlaments, Lena Düpont, besuchte am 14. Oktober 2022 die Panzertruppenschule im Niedersächsischen Munster. Die Politikerin informierte sich über die Ausbildungsmethodik, die Infrastruktur, das Personal und Ausrüstung am größten Heeresstandort. Auch informierte sie sich auf der Ausbildungs- und Lehrübung des Heeres auf dem Nato-Truppenübungsplatz Bergen über die Leistungsfähigkeit der Landstreitkräfte.

Niedersachsen im Herzen

Ein persönliches Motto der Niedersächsischen Politikerin. Daher liegt es nahe, dass sich Lena Düpont auch über die Bundeswehr im niedersächsischen Munster informiert. Den Auftakt des Informationsbesuches fand an der Panzertruppenschule in Munster statt. Hier informierten Oberstleutnant Christian S. und Oberstleutnant i.G. Björn S. über die Panzertruppenschule und den Standort Munster. „Die Abgeordnete war sehr interessiert, besonders die europäische Zusammenarbeit in der Panzertruppenschule lagen ihr am Herzen“, sagte Oberstleutnant i.G. Björn S. Hiermit sind die zahlreichen internationalen Ausbildungskooperationen an der Panzertruppenschule gemeint. Beispielhaft ist hier ein niederländischer Hörsaal der Ausbildungsklasse LEOPARD 2 an der Schule gepanzerte Kampftruppen. 

Landoperationen auf der ALÜ erleben


Da zum geplanten Besuchstermin der parlamentarischen Vertreterin die Ausbildungs- und Lehrübung Landstreitkräfte – kurz ALÜ – sowie eine Führerweiterbildung des Inspekteurs des Heeres auf dem Truppenübungsplatz Bergen stattfand, konnte der Kommandeur der Panzertruppenschule, Brigadegeneral Björn F. Schulz, den Besuch aus dem parlamentarischen Raum dort wahrnehmen. Hier konnte sich Düpont von den Fähigkeiten und dem Können der Landstreitkräfte überzeugen. Nach Erläuterungen zu Aufbau und Funktionsweise eines Brigadegefechtsstands, verlegte die Abgeordnete mit Brigadegeneral Schulz zu der Station Gefechtsschießen auf den Hammberg, mitten auf dem Übungsplatz. „Eine bessere Gelegenheit gibt es nicht, als in der herausforderndsten Form von Ausbildung und Übung, einem Gefechtsschießen verbundener Waffen, das komplexe Zusammenwirken im Systemverbund Heer zu verdeutlichen“, stellte Schulz fest. Gemeinsam mit Lehrgangsteilnehmern des jüngeren nationalen Generalsstabslehrgang von der Führungsakademie der Bundeswehr verfolgte die Politikerin das Gefechtsschießen verstärktes Panzerbataillon in der Verzögerung. Das Gefechtsschießen stellt Bilder, wie Aufklärung, Wirkung, Unterstützung und nicht zuletzt Führung ineinandergreifen, sowie im scharfen Schuss Panzer, Panzergrenadiere, Artillerie, Pioniere, Kampfhubschrauber auf dem Gefechtsfeld wirken. Ein Erlebnis und Eindrücke, für die MdEP Düpont sich ausdrücklich bedankte, da dies ein wesentlicher Schritt zu mehr Verständnis für Leistung und Bedarfe der Truppe bedeute.

Thomas Rotter
Fotos: Luisa Schiffner

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