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Kirsten Lühmann zum Equal Payday: Bruttostundenlohn von Frauen deutlich zu niedrig – gut bezahlte Jobs gehen eher an Männer

Immer noch liegt in Deutschland der durchschnittliche Bruttostundenlohn von Frauen 18 % unter dem der Männer. Das bedeutet, dass – würden Frauen und Männer den gleichen Lohn bekommen – Frauen die ersten 66 Tage dieses Jahres kostenfrei gearbeitet hätten, während Männer ab dem 01.01.2023 für ihre Arbeitsleistung bezahlt wurden.

Zwar ist dieser Anteil in den letzten Jahren leicht gesunken, er ist aber im europäischen Vergleich sehr hoch. So ist der Unterschied nur in Lettland, Estland und Österreich höher als bei uns, alle anderen europäischen Länder stehen besser da als Deutschland, die Lohndifferenz in Luxemburg z.B. beträgt nur 1 %.

Durch das Entgelttransparentzgesetz von 2017 sind zwar die Möglichkeiten, beim Arbeitgeber in Erfahrung zu bringen, wieviel Kollegen für die gleiche Arbeit bekommen, verbessert worden. Aber immer noch muss die betroffene Frau ihre Rechte alleine einfordern. „Dies soll jetzt verändert werden“, erklärt die ASF Vorsitzende Kirsten Lühmann „Die Bundesregierung plant, dass auch Verbände im Namen der Beschäftigten Auskunft verlangen können. Denn zum Beispiel mit Hilfe einer Gewerkschaft im Rücken ist es leichter, seine Rechte in Anspruch zu nehmen!“

Schon am 29.03.2023 wird das Europäische Parlament über ein Gesetz zur Lohntransparenz abstimmen, das weitergehende Bestimmungen enthält. Diese müssen dann in deutsches Recht übernommen werden. „Die Lohnlücke muss sich auch in Deutschland weiter schließen!“ stellt Lühmann fest. „Denn geringerer Lohn bedeutet auch weniger Rente. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit hilft also auch gegen Altersarmut.“

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