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Initiativen aus der Heide werden am 10.6.23 vor dem Fliegerhorst Wunstorf gegen NATO-Manöver „Air Defender 23“ protestieren.

Die Gewerkschaftliche Initiative für Frieden und für Militär- und Rüstungskonversion, die Friedensaktion Lüneburger Heide und weitere Gruppen der Region zwischen Weser und Elbe werden am 10. Juni 2023 vor dem Fliegerhorst Wunstorf im Aller-Leine-Tal demonstrieren. Das Luftmanöver „Air Defender 23“ gibt einen Vorgeschmack auf die Zunahme militärischen Flugverkehrs in der gegenwärtigen kritischen Sicherheitslage in Europa. Friedens-, Umwelt- und Gewerkschaftsinitiativen wollen sich um „Fünf vor 12“ (ab 11.55 Uhr) am Haupttor des Fliegerhorst zu Protesten treffen.

„Die riesige Luft-Übung ist nicht nur ein Klimakiller. Sie ist vor allen Dingen auch ein weiterer Teil der gefährlichen Eskalationsspirale im Ukrainekrieg“, sagt Charly Braun von der Gewerkschaftlichen Friedens- und Konversionsinitiative. Im Aufruf der, von vielen Gruppen unterstützt wird heißt es: „Nicht das Zusammenspiel im Krieg sollten die 25 Nationen trainieren, sondern im Zusammenspiel mögliche diplomatische Lösungen erarbeiten.“ Auftakt der Proteste sind eine Fahrraddemo ab Bahnhof Neustadt a.Rbge und ein Schweigemarsch ab Bahnhof Poggenhagen, die jeweils um 10:30 Uhr starten.

Die Übung „Air Defender 23“ ist nach Bundeswehrangaben die größte Verlegeübung von Luftstreitkräften seit Bestehen der NATO. Vom 12. bis 23. Juni trainieren bis zu 10.000 Übungsteilnehmer aus 25 Nationen mit 250 Luftfahrzeugen unter der Führung der Luftwaffe Luftoperationen im europäischen Luftraum. Wunstorf gehört dabei zu den Hauptdrehkreuzen.

PR

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