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CD-Kaserne veranstaltet KulturCampus in der Oberschule an der Welfenallee. Knapp 100 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich

  • Celle

Ob mit Sprühdose, Boomwhackers, hinter der Kamera, am Mikrofon oder auf Turnschuhen: die Schülerinnen und Schüler der Oberschule an der Welfenallee durften sich im KulturCampus kreativ ausleben. Mit Respekt und viel Raum für Kreativität lautete das Motto. Die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten sie am Dienstag, 13. Juni ihren Familien, Freundinnen und Freunden, Mitschülerinnenund Mitschülern und Lehrerinnen und Lehrer als große Abschlussaufführung in der vollbesetzten Halle 16 der CD-Kaserne.

„Respekt“ und „Wir bleiben fair“ steht in buntem Graffiti auf einer fast neun Meter breiten Wand. Unter dem Schriftzug haben alle Teilnehmenden unterschrieben. Workshopleiterin Nora erklärt: „Das war die Idee der Jugendlichen. Sie haben sich zusammengesetzt und Worte gesucht, die sie sprayen, für die sie einstehen möchten.“

Nora ist eine von sieben Workshopleitenden des KulturCampus. „Für die Workshopleitungen haben wir ein buntes Team an Dozentinnen und Dozenten zusammengestellt, allesamt Profis auf ihrem Gebiet. Unsere einzige Auflage war, dass sie den Schülerinnen und Schülern Freiraum für eigene Ideen geben. Was dabei herauskam, ist überwältigend und zeigt das, was Präventionsforscher schon lange berichten: Kunst, Kultur und Sport sind die wichtigsten Bausteine einer gelingenden Entwicklung im Jugendalter“, berichtet Kai Thomsen, Geschäftsführer der CD-Kaserne und Initiator des Projekts.

Neben dem Graffiti-Workshop, konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Oberschule an der Welfenallee auch in Tanz, an der Technik und hinter der Kamera versuchen. Das TanzHaus Celle begleitete das Projekt gleich mit vier Mitarbeitenden: Laureen, Julia und Jan erarbeiteten mit den Kindern und Jugendlichen Choreographien und lieferten sich zwischendurch auch das ein oder andere „Dance Battle“. Tanzschulleiter Florian Kronberg übernahm die kreative Koordination: „Mein Job ist es, am Ende alle Teilnehmenden zusammen auf die Bühne zu kriegen“, erklärt er und spielt auf die große Abschlussaufführung an.

Veranstaltungstechniker Max Mund und Hannes Meyer gewährten den Jugendlichen einen Einblick in die Ton-, Licht- und Filmtechnik. Dabei herausgekommen sind mehrere kurze Dokumentarfilme zur Projektwoche sowie kurze Interviews mit den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern.

Ein weiteres Highlight des KulturCampus bildete der Workshop mit dem Celler Musiker Moritz „Mutz“ Hempel. Zusammen mit den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern schrieb er kurzerhand einen Song. Mutz und die „K.I.T.Z.“ singen und rappen über Schulstress, Leistungsdruck und den Wunsch nach einem fairen Miteinander. „Ich bin von den Kids positiv überrascht. Es gab Schüler in der Gruppe, die sich scheinbar nicht an dem Song beteiligen wollten und dann kommen sie in der Pause zu mir und liefern eine ganze Strophe ab, die sie selbst geschrieben haben. Da war ich sprachlos“, verrät Mutz.

Begeisterungsstürme gab es dann auch bei der großen Abschlussaufführung am vergangenen Dienstag in der Halle 16 der CD-Kaserne. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten Lehrkräften, Mitschülerinnen und Mitschülern, Familienangehörigen und Freundinnen und Freunden ihre Werke. Im prall gefüllten Saal herrschte ausgelassene Stimmung als die Kinder und Jugendlichen ihre eigens kreierten Choreographien performten. Unter tobendem Applaus wurde das Herzstück der Graffiti-Ausstellung, der knapp neun Meter breite „RESPREKT“-Schriftzug, enthüllt. Für einen Gänsehautmoment sorgte ein spontanes Duett von Sänger Mutz und der Schülerin Felicia, die gemeinsam den Lady Gaga-Song „Shallows“ aus „A Star is Born“ sangen. Für den Auftritt gab es Standing Ovations. So hangelte sich die Abschlussaufführung über knapp neunzig Minuten von Highlight zu Highlight.

Schulsozialarbeiter und Begleiter des Projekts Max Liegmann resümiert: „Die Teilnehmenden hatten nicht nur Spaß, sondern wuchsen auch über sich hinaus, erkannten neue Talente, fanden Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und arbeiteten wie ein Team zusammen. Die Ergebnisse der Workshops sind toll. Doch zu sehen, was die letzte Woche mit den Schülerinnen und Schülern gemacht hat, setzt dem Projekt die Krone auf.“.

Der KulturCampus wurde gefördert durch das Programm Startklar in die Zukunft – Kunst, Kultur und Kreativität des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

PR

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