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Naturerlebnis-Wochenende auf NABU-Gut Sunder

Ein erlebnisreiches Wochenende mit zwei Übernachtungen im Zelt bescherte den Kindern und Jugendlichen der Naturschutzjugend (NAJU) des NABU Hermannsburg/Faßberg am ersten Maiwochenende unvergessliche Naturerlebnisse. Die Zelte konnten noch bei trockenem und warmen Frühlingswetter aufgebaut werden. Am Abend wurde das Wetter für die Natur noch besser: Ein ergiebiger Regen setzte ein und brachte bis zum nächsten Morgen gut 10 mm „flüssigen Sonnenschein“.

Die Gruppe aus 17 Kindern und 6 Erwachsenen stärkte sich am Abend mit selbstgemachter Suppe, die auf dem Holzkohleofen in der großen Jurte des regionalen Umweltzentrums NABU-Gut Sunder gekocht wurde.  Am Samstagmorgen erkundete die Gruppe nach einem reichhaltigen Frühstück den umliegenden Wald und umwanderte den großen Hüttensee. Viele Gänse, Enten, Möwen und Schwäne finden im ehemaligen Teichgebiet gute Brutmöglichkeiten und ließen sich von den NAJUs bei kürzeren und längeren Pausen gut beobachten. Alle Kinder hielten tapfer durch und erreichten nach gut 5 km wieder den Zeltplatz. Den Rest des Nachmittags nutzen die jungen Naturschützer für Spiele und Abenteuer auf der Wiese und im Wald. Auch bei den Vorbereitungen des gemeinsamen Grillfestes packten alle fleißig mit an und ließen sich Salate und Würstchen im Anschluss gut schmecken.

Ein ehemaliger Eiskeller des Herrenhauses Gut Sunder dient als Winterquartier für Fledermäuse. Bei Temperaturen um 4 °C erfuhren die Gruppe Interessantes zur Lebensweise der flugfähigen Säugetiere. Der niedrige und gruftartige Ziegelsteinbau mit seinen Rundbögen faszinierte die Kinderaugen. Abends saß die Gruppe gemütlich rund um ein Lagerfeuer.  Es wurde Stockbrot gebacken und die kleinen Abenteuer wurden von den Kindern nochmal erzählt.

Am nächsten Morgen wurden zunächst die Zelte abgebaut, bevor es zu einer Untersuchung eines Baches ging. An der aufgestauten Meiße kann hier eine außergewöhnliche Fischtreppe erkundet werden, die an einen rauschenden Gebirgsbach erinnert: Starke Strömung, große Steine und viel Totholz.

Ausgerüstet mit Sieben und kleinen Eimern fingen die kleinen Naturforscher viele verschiedene Insektenlarven und weitere kleine Wasserlebewesen.

Bei der anschließenden Untersuchung im Labor konnten die Kinder ihren Fang unter einem speziellen Mikroskop ganz groß betrachten: Dabei war auch eine Larve der seltenen Eintagsfliege, was auf eine gute Wasserqualität schließen lässt.

Jürgen Eggers
Fotos: Jürgen Eggers, Kristina Basenau, Joachim Webel

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