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Ortsumgehung: CDU im Ortsrat Hehlentor beteiligt sich nicht an der Spekulation um „ungelegte Eier“

Die CDU-Fraktion im Ortsrat Hehlentor fiel am vergangenen Wochenende aus allen Wolken, als sie vom Alleingang von Andreas Lechner von den Grünen zum Thema Ortsumgehung im Bereich des Berkefeldwegs hörten, so Ortsbürgermeisterin Marianne Schiano.

Die Grünen werfen den CDU-Ortsratsmitgliedern vor, die Bürger im Berkefeldweg nicht an den Veränderungen zu beteiligen und einzubinden. Marianne Schiano: „Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Während der vorletzten Ortsratssitzung wurde der Antrag von Andreas Lechner gestellt, eine Bürgeranhörung nur für die Anlieger des Berkefeldwegs zu initiieren. Die CDU-Fraktion im Ortsrat Hehlentor und der FDP lehnten diesen Vorschlag allerdings ab, da sie sich für das Gemeinwohl aller Anlieger des Quartiers einsetzen wollen und nicht nur um die Belange einer einzelnen Straße. Dies wurde auch in einem Arbeitskreis aller Parteien mit den Mitgliedern des Ortsrates Altenhagen gem. mit Bostel und Lachtehausen vor der Sommerpause beschlossen.“

Gemeinsam wolle man das beste Ergebnis für die Anlieger am Berkefdeldweg, aber auch für die angrenzenden Straßen wie Fridagsweg, Dünenweg, Wittinger Straße und Dörnbergstraße erreichen. Man wolle keine Kirchturmpolitik in den beiden Ortsteilen betreiben, so Ortsbürgermeisterin Marianne Schiano, sondern gemeinsam die neuen Veränderungen gestalten. Das habe sie auch in der Vorbereitung der letzten Ortsratssitzung „Wo drückt der Schuh“ den mehr als 25 anwesenden Bürgern versprochen. Sicherlich sei sie mit der Informationspolitik der Stadtverwaltung in den vergangenen Wochen und Monaten auch nicht einverstanden gewesen, doch sie und ihre Partei verließen sich auf die Aussage der Stadtverwaltung während der letzten Ortsratssitzung im Juni, dass bei der nächsten Ortsratssitzung im November die Ergebnisse der aktuellen Verkehrszählung und endlich die konkreten Pläne der Stadt rings um den Bau der Ortsumgehung vorgestellt werden sollen. Bis dahin müssten sich eben alle Parteien gedulden. Daher lehnen es die CDU-Mitglieder ab, sich jetzt an nicht zielführenden Diskussionen, um „ungelegte Eier“ zu beteiligen oder gar die ganze Ortsumgehung ins Stocken zu bringen, so Michael Poerschke. Auch Silke Kollster versteht nicht, warum Andreas Lechner so mit den Ängsten seiner Mitbürger spiele, dies schaffe nur Unmut bei allen Bürgern: „Letztendlich sollten wir alle an einem Strang ziehen und nicht die Gerüchteküche erhitzen.“

PR
Foto: Oliver Schiano

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