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Großer Andrang beim 7. Bürger-Basar der Bürgerstiftung

Die Kraftwerkhalle der der ehemaligen Stadtwerke auf dem Schützenplatz schien aus allen Nähten zu platzen. Das Angebotssortiment war überwältigend. Von Kinderspielzeug über Geschirr und Haushaltsgeräte bis zu Gemälden, sogar Tischtücher und Bettwäsche war im Übermaß vorhanden. Als am Samstag um 11 Uhr die Tür geöffnet wurde, hatte sich bereits eine lange Warteschlange gebildet, die nur in Schüben eingelassen werden konnte. Noch um 13 Uhr war eine lange Schlange auf dem Fußweg vor der Halle zu sehen, ab 14 Uhr „nur“ noch auf dem Hof, und ab 14.30 Uhr hatte sich die Menschenmasse vor der Tür abgebaut.

Wer dann noch kam, konnte sich spontan in das Vergnügen stürzen und auf die Suche gehen. Obwohl fast jeder mit einer Trophäe – gleich welcher Kategorie – die Halle verließ, war kaum eine Verringerung des Warenbestands zu erkennen.

Bereits im Vorfeld war geklärt, was angenommen wird und was nicht. Möbel, Teppiche, Weißgeräte, Kleidung, Schuhe, Bücher waren ausgeschlossen. So wurden an sieben Tagen im September von Cellerinnen und Cellern Keller und Dachboden aufgräumt, um alles andere Brauchbare – Sachen zum Wegwerfen zu schade – in der Halle abgeliefert, um an diesem Wochenende zum Verkauf präsentiert zu werden.

Die Herkulesaufgabe für das Organisationsteam lag zwischen Anlieferung und Präsentation. Über 100 Helferinnen und Helfer hatten alle Hände voll zu tun, die in über 300 Kartons zwischengelagerten Gegenstände zu sortieren und und verkaufsfördernd zu präsentieren. Das war in eindrucksvoller Art gelungen. Erstaunlich war auch die große Anzahl der Gemälde. Wie versichert wurde, war kein Rembrandt und kein Picasso dabei. Dennoch mag so manches emotionsbehaftetes Gemälde über Jahrzehnte in einem Wohnzimmer verbracht haben, um dann im Keller oder Dachboden zu verschwinden, weil Nachkommen keinen „Draht“ dazu gefunden haben. Das Schicksal beim Bürgerbasar bleibt ungeklärt, wie überhaupt so manches Geheimnis um die Gemälde. Konsequenz: Es ist zwar Kunst, aber das kann weg!

Dass Weihnachten nicht mehr weit weg ist, machte sich am Stand mit Weihnachtsartikeln bemerkbar. Der Stand war am ersten Tag des Bürgerbasars dicht umlagert und Bürgermeister Klaus Didschies hatte gemeinsam mit den beiden ehrenamtlichen Helferinnen aus der Ukraine viel zu tun, um allen Kundenwünschen gerecht zu werden. Wie Didschies berichtet, war es ein erfolgreicher und fröhlicher Tag für alle Beteiligten und besonders für die Bürgerstiftung, die auch mit diesen Einnahmen ihre zahlreichen Projekte unterstützen kann.

Der Erlös in den vergangenen Jahren floss an Projekte und Aktionen wie Museumsbus, Bücher-Box, Kinder-Uni, Theater an Schulen, Senioren Erzählcafé. So darf man gepannt sein, wie das Ergbenis in diesem Jahr ausfällt und wer oder was davon gefördert wird. Wie Regina Haut vom Vorstand der Bürgerstiftung erläuterte, wird es einige Tage in Anspruch nehmen, um das Ergebnis zu ermitteln.

Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler-Presse.de

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