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Die Musik der „African Vocals“ ist nur die eine Seite der Medaille – Konzert der A-cappella-Formation begeistert in der Laurentiuskirche

Das vorneweg: Die acht jungen Männer aus Namibia haben ein begeisterndes Konzert mitten in der Woche in der Laurentiuskirche gegeben, ganz nach dem Geschmack des Publikums. Eine perfekt einstudierte und abwechslungsreiche Choreographie zu Liedern in unterschiedlichen afrikanischen Sprachen, pure Lebensfreude, stille und nachdenkliche Momente, Bodypercussion vom Feinsten – wenn die „African Vocals“ in Deutschland auftreten, ernten sie regelmäßig großen Applaus, so auch in der gut besuchten Laurentiuskirche. Ihre Lieder erzählen von Liebe und Alltag, von der Schönheit der Natur und dem Leben in den Townships.

Was aber auch – sehr vorsichtig – anklingt, ist der soziale Hintergrund des Projektes „African Vocals“. Die ehrenamtliche Managerin der Gruppe, Regina Hink aus Delmenhorst, wies in der Begrüßung darauf hin, dass die Musik im Township Swakopmund eine wichtige Rolle spielt – neuerdings gibt es neben den „African Vocals“ auch einen Chor, in dem Kinder Unterricht in Gesang, Tanz und Percussion bekommen. „Auf diese Weise“, so Regina Hink, „stärken wir das Selbstvertrauen der Kinder und holen sie von der Straße. In dem Township herrschen hohe Arbeitslosigkeit, Gewalt und Korruption.“

Während ihrer aktuellen Deutschlandtournee geben die „African Vocals“ 40 Konzerte und außerdem viele Workshops in Schulen. Mit viel Mut und Beharrlichkeit gelingt es immer wieder, in den Städten und Dörfern, in denen sie auftreten, Menschen zu finden, die private Unterkünfte bereitstellen und die Konzerte in der Region organisieren. Karin Kratzsch aus Hermannsburg ist so eine Unterstützerin. Sie hat natürlich auch ihre Familie eingespannt für die Begleitung der Freunde aus Namibia. Denn das sind die „African Vocals“ mittlerweile: Freunde, die Botschafter ihrer namibischen Heimat sind und ein positives und hoffnungsvolle Afrikabild vermitteln. Wo sie in ihren Konzerten ihr Publikum anregen, darüber nachzudenken, warum die aktuelle Stimmung in Deutschland bei vergleichsweise viel kleineren Problemen oft so niedergeschlagen ist, haben die „African Vocals“ als „Entwicklungshelfer“ einen weiteren wichtigen Impuls in Sachen Lebensfreude gegeben.

PR
Fotos: Uwe Schmidt-Seffers

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