Freibadfest Westercelle: Flair von Sommer, Sonne, Sand und Meer
„Wir wollen Meer“ hieß am Samstagabend das Motto des Freibadfestes in Westercelle. Und auch dieses Motto fand guten Anklang bei den zahlreichen Besuchern aus dem Stadtteil, aus dem Landkreis und auch aus entfernteren Regionen. Stilgerecht sorgte der Shanty Chor TV Meißendorf für maritime Atmosphäre mit einem großen musikalischen Repertoire aus dem Genre von Seefahrt, Fernweh, Liebe und Meer, das zum Schunkeln und Mitsingen einlud.



















Das war nun die 20. Ausgabe der mittlerweile traditionellen Sommerveranstaltung mit jährlich wechselnden Mottos, die 2004 von dem Förderverein Freibad Westercelle aus der Taufe gehoben wurde. Dem Engagement des Fördervereins Freibad Westercelle – gegründet 2003 – ist es zu verdanken, dass das Wasser nicht abgepumpt wurde; er hat mit Herz, Hirn und Handtuch den Weiterbetrieb ermöglicht. So ist auch die alljährliche Mottoparty nicht Selbstzweck, so Sönke Brockmann, Vorsitzender des Vereins, der Erlös diene zum Erhalt des Freibades. Auch sei es Anliegen, die Begeisterung für das Schwimmen zu fördern.
Das sechsköpfige Orgateam Heike Hinz, Conny Exter, Florian Kronenberg (Tanzhaus Celle ist seit 16 Jahren dabei), Lea Exter, Gisela Rühmann und Michaela Kunz hat viel Zeit investiert, wieder eine stimmungsvolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen, bei der auch das leibliche Wohl eine große Rolle spielt. Die Mischung aus lockerer Feieratmosphäre und einem Angebot für ein breites Publikum hat sich wieder einmal bewährt, da alle Altersgruppen angesprochen wurden, die nach Shanty Chor und Begrüßung das Tanzbein schwingen konnten mit nach der Musik, die der DJ vom Tanzhaus auflegte.
Es war schon beeindruckend, wieviel Fantasie manche Besucher in ihre Ausstattung gesteckt hatten, um dem Motto gerecht zu werden. Das Baywatchteam ließ David Hasselhoff und Pamela Anderson vergessen. Sie hatten auch den „Hai“ dabei und das „Surfbrett“, das der Hai angefressen hat. Natürlich konnte der „Surfer“ vor Schlimmerem bewahrt werden. Eine andere Gruppe hatte einheitlich die T-Shirts beschriftet: „Ich will Meer“, im Wortspiel deutete man das als „mehr“. So tat jeder aus der Gruppe kund, an was es ihm mangele: „Liebe“, „Haare“, „Bier“. Das Stimmungsbarometer stieg. und die letzten Gäste verließen das Partygelände erst am Sonntag.
Nach dieser Veranstaltung dürfte klar sein, dass das Konzept auch im 20. Jahr des Bestehens noch nicht abgearbeitet ist. Die Arbeit muss weitergehen. So sagte Sönke Brockmann: „Nach dem Fest ist vor dem Fest.“
Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler-Presse.de
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