Samstag, 24. Januar 2026

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Gregor Gysi sorgte für Begeisterung in der ausverkauften Halle 10 der CD-Kaserne in Celle

Der profilierte Politiker und Rechtsanwalt Gregor Gysi gewährte mit viel Durchblick und Humor den Besuchern seines Programms „Was Politiker nicht sagen“ einen Einblick hinter die Kulissen des Politikbetriebs in Berlin.

Im Gespräch mit dem Journalisten und Autor Hans-Dieter Schütt erzählte er, sehr unterhaltsam, schlagfertig und mit klugem Witz, Episoden und Anekdoten aus seinem Leben. Er berichtete von seinen zahlreichen Leben als Anwalt, Politiker, Autor und Familienvater, von den anfänglichen Anfeindungen bis hin zu seiner heutigen anerkannten Prominenz, und von seiner hochinteressanten Familiengeschichte, die von Russland bis Rhodesien führt.

Brisante Themen der Vergangenheit und Gegenwart wurden von Gregor Gysi mit einem kritischen Blick auf die heutigen Weltpolitiker beleuchtet, und dabei wichtige Zusammenhänge erklärt. Nachdem Gregor Gysi die ständigen Fehler und Versäumnisse, der Politiker aufgezeigt hatte, die nicht zuletzt zum ständig weiteren erstarken der AfD führen, zeigt er Lösungsvorschläge auf, um der zunehmenden Unzufriedenheit in der Bevölkerung entgegenzuwirken.

„Probleme müssen gelöst werden“, so sein Lebensmotto.

Die überbordende Bürokratie mit ihrem Behördendschungel müsste endlich abgebaut werden, das Wahlsystem deutlich vereinfacht werden, der Bevölkerung müsste mehr Verantwortung gegeben werden, z. B durch Volksentscheid. Es müssten absolut alle in das Rentensystem einzahlen – nur so kann der zunehmenden Altersarmut entgegengewirkt werden. Ein Krankenversicherungssystem ohne private Krankenversicherungen, und gleichzeitig viel weniger unterschiedlichen gesetzlichen Krankenversicherungen, würde die Verwaltungskosten drastisch senken, und soziale Ungerechtigkeiten abbauen. Chefärzte könnten dann wirklich schwierige Fälle behandeln, egal welcher sozialen Herkunft. Das Steuersystem müsste vereinfacht und gerechter gemacht werden. Gregor Gysi erzählt von einigen absurden Fällen, mit denen er zu tun hatte, und von denen manche, durch das Steuersystem, in den Ruin getrieben wurden. Er verdeutlicht anhand der Besteuerung eines Weihnachtsbaumes, der mit fünf verschiedene Umsatzsteuersätzen von 0 bis 19% besteuert wird, wie absurd das derzeitige System ist.  

Gregor Gysi erntet für seine Vorschläge viel Applaus, doch in er Politik sind Lösungsvorschläge einem zähen sehr langsamen Prozess unterworfen, obwohl der sich ändernde Zeitgeist in letzter Zeit schon Unmögliches möglich gemacht hat.

Die Kommunikation im politischen Betrieb war ein weiteres Thema, „Wer in der Politik erfolgreich sein will, lernt früh das zu sagen, was die Wählerinnen und Wähler vermeintlich hören wollen, das können auch Halbwahrheiten sein.“

Am Ende der Veranstaltung gibt Gregor Gysi, vor allem auch den Älteren im Publikum noch einige wertvolle Tipps:

  • man sollte die Privilegien des Alters annehmen und einfordern
  • man sollte zu sich selbst nicht geizig sein, sondern sich was gönnen
  • nicht den ganzen Tag über Krankheiten reden, davon wird man nicht gesund

Das begeisterte Publikum entließ Gregor Gysi aus diesem inhaltsreichen Abend mit tosendem Applaus. Wer es nicht geschafft hatte sein Buch in der Pause signieren zu lassen, konnte das nach der Vorstellung nachholen. Gregor Gysi signierte geduldig alle Bücher, und stand auch für Selfies gerne zur Verfügung,                                                 

Der nächste Termin mit Gregor Gysi in Celle ist am 04.12.2026 – die Tickets hierfür sind bereits im Vorverkauf.

Editha Urich
Redaktion Celler Presse
Fotos: Editha Urich

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