Dienstag, 17. Februar 2026

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Cry Baby Cry – eine musikalische Spurensuche um die Musiklegende Janis Joplin feierte in der Halle 19 in Celle Premiere

Raue Blues-Stimme, rebellisch, laut, unangepasst aber auch sehr verletzlich, das war Janis Joplin. Sie prägte als erste weibliche Rock – und Bluessängerin die 1960er Hippiebewegung, gehört zu den Musiklegenden, und war Vorbild für viele nachfolgende Rock-Sängerinnen und Generationen. Ihre Lieder wie, „Cry Baby“, „Mercedes Benz“ oder „Bobby McGee“ werden auch heute noch gespielt, und halten die Erinnerung an diese außergewöhnliche Künstlerin wach.

Dieser Konzert-Theaterabend feiert Janis Joplins Musik, zeigt aber gleichzeitig ihre innerliche Zerrissenheit und ihre Unsicherheit, die sie durch Provokationen kaschierte. Sie rebellierte gegen gesellschaftliche Konventionen, suchte nach Orientierung und gierte nach Anerkennung.

„Cry Baby Cry“ ist eine musikalische Annäherung an Janis Joplins Vita mit dem Ziel sich so nah wie möglich an die Person Janis Joplin heranzutasten. Das Leben der Musikerin, in all seinen Extremen und Widersprüchlichkeiten wird nachvollziehbar.

Als Teenager war Janis Joplin übergewichtig, litt an Akne und fiel durch ihre unkonventionelle Erscheinung auf. Sie wurde zur Außenseiterin, und von ihren Mitschülern verspottet.

Janis Joplin verließ schließlich ihre provinzielle Heimatstadt in Texas, fand ein neues Zuhause in der Hippiehochburg San Francisco, nahm Drogen, trank Unmengen Alkohol, suchte Liebe bei Männern und Frauen, und fand ihre größte Erfüllung in der Musik und auf der Bühne. Trotz der großen Erfolge mit ihren verschiedenen Bands war Janis Joplin nie richtig glücklich und zufrieden – sie blieb immer auf der Suche.

Mit nur 27 Jahren starb sie an einer Überdosis Heroin und zählt, neben Jimi Hendrix, Jim Morrison, Kurt Cobain, Amie Winehouse und anderen, zum sagenumwobenen „Club 27“

Die Songs in „Cry Baby Cry“ werden von der Janis Joplin Darstellerin Gisa Stößl live gesungen und von Musikern live begleitet, dabei kommt ihr Stimm-Sound täuschend echt an das Original heran.

Die Songs sind musikalische Highlights, aber auch emotionale Brennpunkte. Sie erzählen von einem Leben auf der Überholspur, von einem Mädchen aus Texas, das zur Königin der Gegenkultur wurde und am eigenen Anspruch zerbrach.

„Cry Baby Cry“ wurde von Regisseur Leon Nungesser sehr einfühlsam und authentisch inszeniert, und bot mit Janis´ Musik, ihren Briefen, Aufzeichnungen und Interviews einen neuen Blick auf das Leben und Wirken von Janis Joplin.

Dieser besondere Abend hinterließ ein beeindrucktes Premierenpublikum, das die schauspielerischen und musikalischen Leistungen mit Standing Ovations honorierte.

Besetzung

Rolle / FunktionBesetzung
Janis JoplinGisa Stößl
Spurensucher, David Niehaus, Albert GrossmannJonatan Fidus Blomeier
Keyboard, Kris KristoffersonMarko Djurdjevic´
SchlagzeugErik Mrotzek / Johannes Metzger
GitarrePablo Ribet
RegieLeon Nungesser

Editha Urich
Redaktion Celler Presse
Fotos: Marie Liebig

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