Dienstag, 17. Februar 2026

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Zelllinien für die nationale und die internationale Krebsforschung

Die Abteilung Menschliche und Tierische Zellkulturen des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH beherbergt über 750 humane und weitere tierische Krebs-Zelllinien, die sie Wissenschaffenden aus aller Welt für die Krebsforschung zur Verfügung stellt, informiert Abteilungsleiterin Prof. Dr. Laura Steenpaß. Der diesjährige Weltkrebstag am vierten Februar steht unter dem Motto „Gemeinsam einzigartig“. Damit kommt zum Ausdruck, dass jede krebskranke Person und auch jeder Tumor seine eigenen Mutationen und Veränderungen hat trotz der vielen Gemeinsamkeiten innerhalb ihrer Gruppen. Diese Diskrepanz zwischen Allgemeinem und Speziellem stellt die Behandlung von Krebserkrankungen vor große Herausforderungen, zumal in unserer alternden Gesellschaft immer mehr Personen an Krebs erkranken, so Dr. Stefan Nagel weiter.

Die von der Abteilung Menschliche und Tierische Zellkulturen des Leibniz-Instituts DSMZ zur Verfügung gestellten Krebs-Zelllinien dienen der Grundlagenforschung und finden in der klinischen Forschung Verwendung. Krebs-Zelllinien werden von den Tumorzellen von Krebspatientinnen und Krebspatienten etabliert, wachsen unbegrenzt in der Zellkultur, lassen sich eingefroren aufbewahren und behalten ihre wesentlichen Eigenschaften bei. Somit stellen sie wertvolle Modelle zur Erforschung der jeweiligen Tumorentität dar, lassen sich weltweit versenden und unabhängig untersuchen. Innerhalb der Vielzahl an Tumorentitäten hat die DSMZ die weltweit größte Sammlung an Leukämie- und Lymphom Zelllinien, die sie für Forschende zur Verfügung stellt. Von dieser Tumorgruppe wurden bereits 100 Zelllinien sequenziert und charakterisiert (https://www.nature.com/articles/s41598-019-44491-x). Weiterhin wurden kürzlich alle Brustkrebs-Zelllinien der DSMZ ausführlich analysiert und beschrieben (https://www.dsmz.de/press/press-releases/singleview/krebsforschung-forschende-des-leibniz-instituts-dsmz-charakterisieren-brustkrebs-zelllinien).

Details zu den verfügbaren Zelllinien sind in der frei zugänglichen Datenbank DSMZCellDive (https://celldive.dsmz.de/) abrufbar. Neben der Tätigkeit als Zellbank werden diese Zelllinien an der DSMZ auch für die Forschung an verschiedenen Tumorentitäten verwendet. Weitere Informationen zu den Forschungsschwerpunkten unter https://research.dsmz.de/group/MuTZ/general-info.

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