Samstag, 7. März 2026

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Landkreis Celle: Beschäftigte im Durchschnitt an 23 Tagen krankgeschrieben

Der Krankenstand im Landkreis Celle ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 23 Kalendertagen krankgeschrieben. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von psychischen Erkrankungen. Weitere wichtige Ursachen waren Muskel-Skelett-Probleme auf Rang zwei und Atemwegsinfekte auf Rang drei. Das zeigt eine neue Analyse der DAK-Gesundheit. Die Krankenkasse hat alle Krankschreibungen ihrer Versicherten in der Region vom Berliner IGES Institut auswerten lassen. 

„Der Krankenstand hat sich mit 6,2 Prozent auf einem hohen Niveau eingependelt“, kommentiert Mohyi-Eldin Takriti, Leiter der DAK-Geschäftsstelle in Celle. „Deswegen ist es richtig und notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben.“ Ein Krankenstand von 6,2 Prozent bedeutet, dass an jedem Kalendertag im Durchschnitt 62 von 1.000 Beschäftigten krankgeschrieben waren. Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren 2025 psychische Erkrankungen. Sie verursachten 536 Fehltage je 100 erwerbstätig Versicherte (Vorjahr: 379 Fehltage). Auf Platz zwei kamen Muskel-Skelett-Erkrankungen mit 419 Tagen je 100 Erwerbstätigen (Vorjahr: 423 Tage). Es folgten Atemwegserkrankungen mit 395 Tagen je 100 Versicherte (Vorjahr: 390 Tage).

Arbeitsausfall im Vergleich zum Landesdurchschnitt

Die Fehlzeiten im Landkreis Cellebewegen sich über dem Niveau der Fehlzeiten auf Landesebene: Im Landesdurchschnitt hatten DAK-versicherte Beschäftigte 2025 pro Kopf in Niedersachsen rund 20 krankheitsbedingte Fehltage. Im Landkreis Celle waren es durchschnittlich rund 23 Tage. 

Chancen im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Mit Blick auf den Krankenstand sieht die DAK-Gesundheit im betrieblichen Gesundheitsmanagement große Chancen. „Ein starkes betriebliches Gesundheitsmanagement schafft die Basis dafür, dass Mitarbeitende gesund, motiviert und leistungsfähig arbeiten können – somit ist es zugleich eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens“, sagt Mohyi-Eldin Takriti. „Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, arbeitsbedingte Belastungen passgenau zu verringern und ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen“ so Takriti. 

Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands und engagiert sich besonders im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Weitere Informationen zum BGM der Kasse gibt es online unter: www.dak.de/bgm

PR
Foto: MahmudAl / Pixabay

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