Samstag, 7. März 2026

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Rebhuhn „Vogel des Jahres 2026

Bereits seit Oktober des Vorjahres steht fest: das Rebhuhn, mit seinem eindringlichen Appell: „Für Felder voller Leben“, konnte die meisten Wähler für sich gewinnen und ist somit der Vogel des Jahres 2026. Infomaterial zum Rebhuhn, dem „Vogel des Jahres 2026“, ist ab sofort in der NABU-Regionalgeschäftsstelle Heide-Wendland erhältlich.

Ab sofort steht nun in der NABU-Regionalgeschäftsstelle Heide-Wendland Informationsmaterial zu dem charakteristischen Feldvogel zur kostenlosen Abholung während der Öffnungszeiten bereit. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Vereine und Betriebe sind herzlich eingeladen, sich auf diesem Wege über die Lebensweise, die Bedrohungen und die Schutzmöglichkeiten des Rebhuhns zu informieren.

Das neue Infomaterial des NABU zum Vogel des Jahres zeigt auf, wie jede und jeder zum Schutz des Rebhuhns beitragen kann – und was in Bezug auf das Rebhuhn wichtig zu wissen ist, um Veränderung zu bewirken.

So viel sei an dieser Stelle schon verraten: Das Rebhuhn (Perdix perdix) gilt als typischer Bewohner der offenen Kulturlandschaft und Kulturfolger. Doch genau dieser Lebensraum ist in den vergangenen Jahrzehnten stark unter Druck geraten. Intensive Landwirtschaft, der Verlust von Hecken, Feldrainen und Brachflächen sowie der Einsatz von Pestiziden haben dazu geführt, dass die Bestände massiv eingebrochen sind. Die fehlende Erfüllung ihrer Grundbedürfnisse, wie geeignete Rückzugsmöglichkeiten und ausreichende Nahrung in Form von Insekten, die insbesondere in der Aufzuchtphase für das Heranwachsen der Küken unverzichtbar sind, nehmen den ansonsten fast anspruchslosen Tieren jede Chance auf eine dauerhafte Bestandserholung.

In Niedersachsen wird das Rebhuhn deshalb inzwischen auf der Roten Liste als stark gefährdet geführt. Besonders in Regionen wie der Lüneburger Heide, die früher vielerorts gute Rebhuhnvorkommen aufwiesen, sind die Tiere heute nur noch selten oder gar nicht mehr anzutreffen.

Dabei braucht das Rebhuhn eigentlich nicht viel: strukturreiche Felder, blütenreiche Säume, ausreichend Insekten und Rückzugsorte vor Fressfeinden. Wo diese Voraussetzungen bestehen oder geschaffen werden – etwa durch extensivere Bewirtschaftung oder gezielte Naturschutzmaßnahmen – kann sich der Bestand sich voraussichtlich wieder erholen. Das Rebhuhn steht damit stellvertretend für viele Arten der Agrarlandschaft, deren Schutz allerdings gewollt sein muss und der im Endergebnis auch dem Menschen zugutekommt.

Und noch eine kaum bekannte Besonderheit soll nicht unerwähnt bleiben: Rebhühner sind ausgesprochene Familientiere. Im Winter schließen sie sich zu sogenannten „Ketten“ zusammen – kleinen Gruppen, in denen sie dicht an dicht sitzen, um sich gegenseitig warmzuhalten. Wer also glaubt, nur Pinguine würden kuscheln, hat die Rechnung ohne das Rebhuhn gemacht.

Das Infomaterial zum Vogel des Jahres ist während der Öffnungszeiten (dienstags 10.30 bis 13.00 Uhr und 13.30 bis 15.00Uhr) in der NABU-Regionalgeschäftsstelle Heide-Wendland in der Schuhstr. 40, 29221 Celle, erhältlich. Weitere Informationen gibt es vor Ort oder auf Anfrage.

PR
Foto: Hermann Hirsch

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