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Über eine Million Euro Förderung: Startsignal für energetische Sanierung in Weesen

Für die energetische Sanierung des Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrgerätehauses in Weesen ist am Donnerstag, 12. Februar 2026, offiziell der Förderbescheid übergeben worden. Niedersachsens Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung, Melanie Walter, überreichte die Förderung im Rahmen einer Feierstunde im Heidehotel Gut Landliebe in Weesen an Katharina Ebeling, Bürgermeisterin der Gemeinde Südheide.

Mit dabei waren unter anderem die Weesener Ortsbürgermeisterin Ann-Katrin Knoop, der Landtagsabgeordnete Jörn Schepelmann sowie Vertreterinnen und Vertreter des Rates der Gemeinde Südheide und der Dorfgemeinschaft Weesen.

Kombination zweier Förderprogramme

Die Sanierung wird mit über einer Million Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. Bereits zuvor war eine Förderzusage in Höhe von rund 170.000 Euro aus der Richtlinie über die integrierte ländliche Entwicklung (ZILE 2023) erfolgt. Insgesamt umfasst das Projekt ein Investitionsvolumen von mehr als 2,2 Millionen Euro. Den verbleibenden Anteil trägt die Gemeinde Südheide.

Ministerin Melanie Walter hob in ihrer Ansprache hervor, dass das Projekt ein Beispiel dafür sei, wie unterschiedliche Förderinstrumente sinnvoll miteinander kombiniert werden können. Es sei nicht selbstverständlich, dass kleinere Orte solche Anträge erfolgreich auf den Weg bringen und umsetzen. Besonders betonte sie die enge Zusammenarbeit vor Ort und das Durchhaltevermögen aller Beteiligten. Fördermittel aus Europa wirkten hier konkret und sichtbar im ländlichen Raum.

Modernisierung eines zentralen Treffpunkts

Das Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrgerätehaus wurde 1979 errichtet und dient seit Jahrzehnten als zentraler Treffpunkt für das dörfliche Leben. Neben Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft ist das Gebäude auch Standort der Freiwilligen Feuerwehr Weesen.

Im Zuge der Maßnahme ist neben der energetischen Sanierung auch eine Erweiterung des Gebäudes vorgesehen. Geplant sind unter anderem neue Umkleideräume, die den heutigen Anforderungen – insbesondere auch für weibliche Einsatzkräfte – entsprechen. Die Trennung von sogenannten Schwarz- und Weißbereichen soll den aktuellen hygienischen Standards im Feuerwehrdienst gerecht werden.

Darüber hinaus sind ein Anbau, die Erhöhung der Decken sowie der Einbau eines Aufzugs vorgesehen. Energetisch wird das Gebäude umfassend modernisiert: Der Endenergiebedarf soll nach Abschluss der Arbeiten um rund 94 Prozent sinken. Künftig sollen eine Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage einen Großteil der Energieversorgung übernehmen. Die CO₂-Emissionen könnten dadurch um etwa 32 Tonnen pro Jahr reduziert werden.

„Ein wichtiger Schritt für die Gemeinde“

Bürgermeisterin Katharina Ebeling sprach von einem wichtigen Meilenstein für ein Vorhaben, das seit längerer Zeit geplant werde. Mit der Förderung aus dem EFRE-Programm werde europäische Unterstützung im ländlichen Raum konkret sichtbar. Das Gebäude sei nicht nur für die Feuerwehrarbeit von Bedeutung, sondern auch für das Vereinsleben und den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Ort.

Im Anschluss an die Feierstunde fand eine Besichtigung des Projekts vor Ort statt. Der eigentliche Spatenstich steht noch nicht fest. Die Ausschreibungen sind auf den Weg gebracht, eine Verlängerung des Förderzeitraums bis Ende 2028 ist bereits in Aussicht gestellt.

Mit der Sanierung verfolgt die Gemeinde Südheide mehrere Ziele zugleich: die Stärkung des Ehrenamts, die Verbesserung der Infrastruktur für die Feuerwehr und eine deutliche Senkung des Energieverbrauchs.

Redaktion
Celler Presse
Foto: Celler Presse

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