Donnerstag, 12. März 2026

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Debüt mit Kurzgeschichten von Werner Warnecke – Globetrotter im wilden Strudel seiner Erlebnisse

Reisen liegt ihm im Blut. Schon als kleiner Junge stand Werner Warnecke am Hamburger Hafen, sah den großen Pötten zu und träumte davon, um die Welt zu fahren. Fernweh nennt man das wohl.

Bei seinem späteren Job in einer Firma, die Untersuchungsgeräte für die Mineralölindustrie produzierte, zieht der Ingenieur dann das große Los: Er landet im Außendienst und fliegt von da an von Kontinent zu Kontinent, um die Produkte zu installieren, zu reparieren und zu kalibrieren, Laborpersonal zu schulen und neue Vertragspartner zu akquirieren. Vier Jahre lebte er mit seiner Familie in Asien, sein Sohn wird in Bangkok geboren. „Bis auf Südamerika war ich eigentlich überall“, erzählt der Ruheständler, der sich nach seinem Berufsleben in Bergen niedergelassen hat.

Erzählen – das liegt dem 83-Jährigen ebenso im Blut wie das Reisen. Das stellten auch seine Freunde und Bekannten fest, wenn Warnecke seine abenteuerlichen Anekdoten zum Besten gab. „Das musst du alles mal aufschreiben“ kam es immer wieder aus der Runde.

Jetzt ist sein Debüt „Warum immer ich? Geschichten eines Globetrotters“ mit den Storys aus seinem bewegten Berufsleben erschienen. Treffend beschreibt der Autor die Eigenheiten der einzelnen Nationalitäten, sei es die Undurchschaubarkeit indischer Busfahrpläne oder der Einblick in die Mentalität arabischer Taxifahrer. Besonders gern nimmt Warnecke die Haltung, die er in den 1980er Jahren in den sogenannten Ostblock-Staaten erlebte, auf die Schippe. Dass ihm dabei gern mal der Schalk im Nacken sitzt, ist gewollt. Oft beginnen die Kurzgeschichten mit einem wahren Kern und spitzen sich zum Ende hin zu, bis hin zum Absurden. So wie bei der Anekdote mit dem übereifrigen US-Kellner, der um Mitternacht nochmals im Hotel anruft und fragt: „Ist alles zu ihrer Zufriedenheit, Sir? Soll ich vielleicht doch noch ein Bier bringen?“

Den Dreh fürs Schreiben hat sich Werner Warnecke bei Schreibkursen an der Volkshochschule Celle geholt: „Mit meinen ersten Schreibversuchen war ich nicht so zufrieden, also habe ich mir Hilfe gesucht.“ Bei den „Creative Writers“ sind in den letzten zehn Jahren viele weitere Kurzgeschichten entstanden, die zum Teil auch Eingang in sein Buch gefunden haben.

Dass sein schnodderig-hamburgischer Erzählstil gut ankommt, hat der Autor bereits auf zahlreichen Lesungen festgestellt. „Die Leute haben immer gelacht, das ist doch ein gutes Zeichen“, meint Warnecke. Die positive Resonanz gab schließlich auch den Ausschlag, das Buch endlich auf den Weg zu bringen. Für das Cover hat sich der technikaffine Ingenieur auf ein neues Abenteuer eingelassen: Mit Hilfe einer KI kreierte er das ungewöhnliche Bild mit dem Reisenden im wilden Strudel seiner Erlebnisse.

Seinen nächsten Auftritt hat Werner Warnecke am Donnerstag, 5. März, um 20 Uhr, in der Turmbühne des Schlosstheaters. Dort liest er gemeinsam mit neun anderen Autorinnen und Autoren des neu gegründeten SchreibNetzwerks Celle. Zum ersten Mal wird er dann seine frischgedruckten Bücher präsentieren. „Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl, das Selbstgeschriebene gedruckt zu sehen und in den Händen zu halten“, sagt der 83-Jährige und hat noch einen Tipp: „Es ist nie zu spät, seine Träume zu verwirklichen.“

„Warum immer ich? Geschichten eines Globetrotters“ von Werner Warnecke, 328 Seiten, 14 Euro, im Buchhandel erhältlich mit der ISBN: 978-3565244560

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Foto: un-perfekt / Pixabay

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