Sonntag, 10. Mai 2026

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Evakuierung wegen Bombenfund kurzfristig aufgehoben

Die geplante Evakuierung im Celler Stadtgebiet ist am Sonntagmorgen kurzfristig abgebrochen worden. Wie Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge in einer Videobotschaft mitteilte, habe sich der Verdacht auf einen Blindgänger nicht bestätigt.

Ursprünglich sollten rund 11.700 Menschen aus 113 Straßen bis 10 Uhr ihre Wohnungen verlassen. Hintergrund war der Verdacht auf eine Bombe im Boden. Für den Einsatz waren etwa 700 Kräfte eingeplant, darunter Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und weitere Unterstützer.

Noch bevor die vollständige Evakuierung umgesetzt werden konnte, kam die Entwarnung: Es wurde kein Kampfmittel gefunden. Die bereits angelaufenen Maßnahmen wurden daraufhin gestoppt.

Auch Auswirkungen auf den Bahnverkehr wurden zunächst erwartet. Der Betreiber Metronom informierte Fahrgäste der Linien RE2 und RE3 (Uelzen ↔ Hannover Hauptbahnhof) über die Lage. Nach Abbruch der Evakuierung werde nun daran gearbeitet, den Zugverkehr wieder an die normale Situation anzupassen. Weitere Informationen sollen folgen.

Für die betroffenen Anwohner bedeutete die Entscheidung eine schnelle Rückkehr zur Normalität. Die Einsatzkräfte konnten ihren umfangreichen Einsatz vorzeitig beenden.

Redaktion
Celler Presse
Foto: ChatGPT

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