Donnerstag, 18. Juni 2026

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Osterfeuer im Kreis Celle: Ostersamstag wird zum Familientag

Am Ostersamstag hat in Stadt und Landkreis Celle der Schwerpunkt der diesjährigen Osterfeuer stattgefunden. Nachdem bereits am Gründonnerstag erste Veranstaltungen begonnen hatten, brannten am Samstag in vielen Orten die Feuer. Zugleich zeigte sich erneut, dass sich die traditionellen Osterfeuer vielerorts verändern: Aus den klassischen großen Brennplätzen werden zunehmend Veranstaltungen mit Lagerfeuercharakter, Feuerschalen und Angeboten für Familien.

Stellvertretend für viele Orte wurde in diesem Jahr das Osterfeuer in Vorwerk besucht. Dort fand die Veranstaltung zum zweiten Mal auf dem Gelände des SC Vorwerk statt. Rund um den Sportplatz war ein Angebot entstanden, das sich vor allem an Familien richtete. Für Kinder gab es eine Ostereiersuche, weitere Spiele und viel Platz auf einer großen Wiese. Dazu kamen Feuerschalen und eine Atmosphäre, die eher an ein Lagerfeuer-Treffen erinnerte als an ein einzelnes großes Feuer. So wurde das Osterfeuer in Vorwerk erneut zu einem Treffpunkt für Jung und Alt.

Auch in Bostel stand das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Dort wurde auf einem Feld gefeiert, wo viel Raum für Besucherinnen und Besucher zur Verfügung stand. Für Kinder gab es Angebote mit Bezug zur Feuerwehr, sodass das Osterfeuer auch dort über das eigentliche Entzünden des Feuers hinausging und den Charakter eines offenen Familienfestes annahm.

In Habighorst blieb die Veranstaltung dagegen stärker an der klassischen Form orientiert. Dort wurde das Osterfeuer traditionell durch die Jugendfeuerwehr entzündet. Wie in den Vorjahren trafen sich dabei nicht nur Menschen aus dem Ort selbst, sondern auch aus den umliegenden Ortschaften. Das Osterfeuer diente damit erneut als örtlicher Treffpunkt zum gemeinsamen Beginn des Osterwochenendes.

Der Ostersamstag war damit der Haupttag der Osterfeuer in Stadt und Landkreis Celle. In vielen Dörfern und Ortsteilen kamen Menschen zusammen, um den Abend am Feuer zu verbringen, ins Gespräch zu kommen und Zeit mit Familie, Freunden und Nachbarn zu verbringen.

Dabei lässt sich seit Jahren eine Entwicklung beobachten: Zwar gehören große Osterfeuer weiterhin vielerorts dazu, doch immer häufiger treten kleinere Feuerstellen, Feuerschalen oder beleuchtete Aktionsflächen an ihre Seite. Das klassische Osterfeuer wandelt sich damit schrittweise zu einer Veranstaltung, die nicht nur auf den Feuerbrauch setzt, sondern stärker auf Begegnung, Aufenthaltsqualität und familienfreundliche Angebote. In vielen Orten ist aus dem Osterfeuer längst mehr geworden als nur das Entzünden eines Holzstapels.

Redaktion
Celler Presse
Foto: Celler Presse

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