Mittwoch, 13. Mai 2026

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Gift raus, Blumen rein: Aktion in Eschede und Lachendorf

Unter dem Motto „Blütenpracht statt Krebsverdacht!“ haben Bündnis 90/Die Grünen am Samstag in Eschede und Lachendorf zu einer besonderen Mitmachaktion eingeladen. Bürgerinnen und Bürger konnten dabei alte Pflanzenschutzmittel und Chemikalien abgeben und im Gegenzug Blumensamen erhalten.

An beiden Standorten wurden nicht mehr benötigte Mittel entgegengenommen, die vielerorts noch in Haushalten lagern. Ziel der Aktion war es, auf mögliche Risiken aufmerksam zu machen und gleichzeitig einen Anreiz für umweltfreundlichere Alternativen im Garten zu schaffen.

Auch der Bürgermeister von Beedenbostel Hans Joachim Dose findet positive Worte für die Aktion. „Leider wurden bei uns am Dorfgemeinschaftshaus nicht so viele Mittel abgegeben, trotzdem war die Resonanz insgesamt gut. Es gab einige sehr gute Gespräche zum Thema Glyphosat“. Jeder kennt den Namen Glyphosat und die dazugehörige Diskussion um die wahrscheinlich krebserregende Wirkung, aber viele wissen gar nicht wo der Stoff alles enthalten ist.“

Auch in Hohne bei Eduard Ripin wurde eingesammelt und diskutiert. „Bei mir waren Leute, die wollten nur gratulieren, weil sie die Idee so toll fanden“, lacht Ripin. „Wenn wir die Artenvielfalt nachhaltig erhalten wollen“, so Brandes abschließend, „ müssen aus den Gärten genau diese ganzen Mittel verschwinden. Alle angelieferten Restbestände werden selbstverständlich noch ordnungsgemäß entsorgt.“

Die Resonanz fiel nach Angaben der Organisatoren positiv aus. Aus beiden Orten wurde berichtet, dass zahlreiche Bürgerinnen und Bürger das Angebot nutzten, um alte Bestände abzugeben und sich über nachhaltigere Möglichkeiten der Gartengestaltung zu informieren.

Mit der Aktion wollten Bündnis 90/Die Grünen nicht nur zur Reduzierung von chemischen Pflanzenschutzmitteln beitragen, sondern auch einen praktischen Impuls für mehr Biodiversität setzen. Die ausgegebenen Blumensamen sollen dazu beitragen, neue Blühflächen zu schaffen und Insekten Lebensraum zu bieten.

Eine abschließende Auswertung der abgegebenen Mengen steht noch aus, insgesamt ziehen die Veranstalter jedoch ein positives Fazit für beide Standorte.

PR/Redaktion
Celler Presse
Foto: Celler Presse

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