LiSt fordert: Kein Comeback für Gas und Öl!
Die Celle Initiative „Land in Sicht -Transition“ (LiST) unterstützt die Demonstrationen in Berlin, Hamburg, Köln und München . Dort setzt am Samstag ein breites Bündnis von Umweltverbänden ein Zeichen für die Energiewende und gegen gegen fossile Lobbypolitik. Die Sprecherin der Gruppe, Cornelia Döllermann-Nölting, dazu: „Mit mehreren Gesetzen gleichzeitig will Wirtschaftsministerin Reiche die erneuerbaren Energien torpedieren. Sie setzt stattdessen auf fossile Energien. Damit begibt sich die CDU/SPD-Bundesregierung faktisch ins Lager jener, die die Klimakatastrophe verharmlosen und sich dem sozial-ökologischen Umbau verweigern.“
Mit einem Transparent vor der Celler Geschäftsstelle der E.on-Tochter SVO/CUN will die Initiative darauf hinweisen, dass aktuell der Ausbau der Verteilnetze höchste Priorität hat, um den erneuerbaren Strom auch dort hinbringen zu können, wo er benötigt wird. Auf die Tagesordnung der Energiepolitik müssten weiter eine Absenkung der Stromsteuer für alle und ein günstiger Wärmepumpen-Strompreis sowie soziale Förderung und starker Mieterschutz, damit klimafreundliches Heizen für alle bezahlbar wird.
Cornelia Döllermann-Nölting weiter: „Für Milliarden Menschen steht die Bewohnbarkeit ihrer Länder auf dem Spiel. Aber die Regierungen von Groß- und Mittelmächten führen Kriege, auch um fossile Energien, statt dem Leben von Menschen auf diesem Planeten eine Zukunft zu ermöglichen.“
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Infobox: Strommix im SVO-Netzgebiet
Die Celle-Uelzen Netz GmbH (CUN), als Netzbetreiber der SVO-Gruppe, versorgt die Region rechnerisch bereits zu über 85 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien. In einzelnen Bereichen übersteigt die lokal erzeugte Menge aus Wind- und Solarenergie sogar den tatsächlichen Verbrauch. Der hohe Anteil ergibt sich vor allem aus der starken Einspeisung regionaler Anlagen ins Stromnetz.
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