Mittwoch, 13. Mai 2026

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Internationaler Magier Thommy Ten beim „Magic Table“ im Fürstenhof Celle

Ein Abendessen mit Projektionen, Illusionen und einem internationalen Magier: Im Althoff Hotel Fürstenhof Celle hat sich ein neues Veranstaltungsformat etabliert, das Gastronomie und Unterhaltung miteinander verbindet. Beim sogenannten „Magic Table“ steht nicht nur das Menü im Mittelpunkt – sondern ein Gesamterlebnis aus visueller Inszenierung und Zauberkunst.

Am Mittwoch, 22. April, war dabei auch Thommy Ten persönlich vor Ort. Der österreichische Mentalmagier, mit bürgerlichem Namen Thomas Höschele, gilt als einer der bekanntesten Vertreter seines Fachs. Gemeinsam mit seiner Partnerin Amélie van Tass wurde er als Duo „The Clairvoyants“ international bekannt, unter anderem durch den zweiten Platz bei „America’s Got Talent“.

Magie trifft Menü im historischen Ambiente

Der „Magic Table“ wird im Fürstenhof seit Dezember 2025 angeboten. General Manager Alexander Musy zog eine positive Zwischenbilanz: Seit rund fünf Monaten ist das Hotel Kooperationspartner des Konzepts, monatlich finden etwa acht Veranstaltungen statt. Bereits im Dezember habe es vier Termine gegeben. Die Resonanz der Gäste sei durchweg positiv.

Der Rahmen ist bewusst überschaubar gehalten. Pro Abend stehen rund 24 Plätze zur Verfügung, wodurch eine persönliche Atmosphäre entsteht. Die Shows finden in der Regel am Wochenende statt, teilweise auch unter der Woche.

Für Musy passt das Format gut zum Haus: Der Fürstenhof wurde bereits 1670 errichtet und wird seit 1970 als Hotel genutzt. Das historische Ambiente sei ein passender Rahmen für ein Konzept, das gezielt mit Stimmung und Inszenierung arbeitet.

Konzept aus Hollywood weiterentwickelt

Hinter dem „Magic Table“ steht Thommy Ten selbst. Gemeinsam mit seiner Frau entwickelte er die Idee weiter, die ursprünglich vor rund zehn Jahren bei einem Projekt in Hollywood entstanden war. Zusammen mit der Kreativfirma „2Spicy Entertainment“ wurde daraus in den vergangenen anderthalb Jahren ein eigenständiges Format.

„Wir wollten ein Erlebnis schaffen, bei dem Gäste Magie nicht nur sehen, sondern selbst Teil davon werden“, erklärte Ten vor Ort. Inzwischen ist der „Magic Table“ weltweit an zahlreichen Standorten vertreten – darunter Städte wie Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf und Frankfurt, aber auch internationale Metropolen wie London, New York, San Francisco, Dubai, Singapur oder Hongkong. Weitere Standorte reichen von Sydney und Melbourne bis nach Toronto und Istanbul, zusätzliche Projekte etwa in Tokio oder Kuala Lumpur sind bereits in Planung.

Vor diesem Hintergrund fällt der Standort Celle besonders auf: Zwischen großen internationalen Städten gehört der Fürstenhof zu den wenigen kleineren Orten, an denen das Konzept umgesetzt wird – und nimmt damit eine eigenständige Rolle im weltweiten Netzwerk des „Magic Table“ ein.

Zentraler Bestandteil ist ein fünfgängiges Menü, das durch visuelle Effekte und Projektionen ergänzt wird. Zwischen den Gängen erscheinen auf dem Tisch interaktive Elemente, die Geschichten erzählen oder kleine magische Momente schaffen. Dabei geht es nicht nur um klassische Zaubertricks, sondern auch um emotionale und überraschende Elemente.

Magie als Teil des Abends

In Celle wurde das Konzept durch persönliche Live-Momente ergänzt. Thommy Ten zeigte bereits vor dem Dinner einzelne Kunststücke und gab den Gästen einen direkten Einblick in seine Arbeit. Während des anschließenden Menüs blieb die Magie präsent: Besonders ein Kartentrick, bei dem mehrere Karten in eine fortlaufende Geschichte eingebunden werden, zählt für ihn zu den zentralen und persönlich bevorzugten Elementen des Abends.

Normalerweise läuft das Format ohne die direkte Anwesenheit des Magiers und basiert auf einer Kombination aus Projektion, Inszenierung und vorbereiteten Elementen. Der Besuch Tens in Celle stellte daher eine Besonderheit dar.

Unterstützt wird das Erlebnis durch Künstler wie Liberty Shaft sowie durch das Küchenteam des Hauses. Gäste können zwischen verschiedenen Menüvarianten wählen, darunter Fleisch-, Geflügel- oder vegetarische Optionen.

Ausblick: Weiterentwicklung geplant

Nach Angaben von Thommy Ten wird bereits an weiteren Versionen des „Magic Table“ gearbeitet. Ziel sei es, das Konzept international weiter anzupassen und auszubauen. Dabei sollen auch kulturelle Unterschiede und Essgewohnheiten stärker berücksichtigt werden.

Für den Fürstenhof bleibt das Format fester Bestandteil des Angebots. Bis zur geplanten Sommerpause läuft der „Magic Table“ wie gewohnt weiter, im Anschluss soll das Konzept regulär fortgeführt werden. Damit etabliert sich in Celle ein internationales Veranstaltungsformat, das sonst vor allem in großen Metropolen zu finden ist. Auch für Gäste aus der Region – etwa aus Hannover, Uelzen oder Gifhorn – bietet sich damit eine besondere Möglichkeit, ein solches Konzept vor Ort zu erleben, ohne weite Wege in größere Städte auf sich nehmen zu müssen.

Redaktion
Celler Presse
Foto: Celler Presse

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