Mittwoch, 22. Juli 2026

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Faßberger Feierabend trotzt dem Regen: Förderverein hält an Idee fest

Eigentlich sollte der Rathausplatz am Donnerstagabend wieder zu einem Treffpunkt für Gespräche, Begegnungen und geselliges Beisammensein werden. Doch beim zweiten „Faßberger Feierabend“ des Jahres machte das Wetter den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung. Gewitter und teils kräftiger Starkregen sorgten dafür, dass deutlich weniger Besucher den Weg auf den Rathausplatz fanden als noch bei der Premiere.

Trotz der widrigen Bedingungen hielt der Förderverein Faßberg an der Veranstaltung fest. „Wir ziehen durch, es kommen auch wieder andere Tage“, lautete die Devise der Verantwortlichen, die auch vom schlechten Wetter nicht entmutigt werden wollten.

Von 17 bis 20 Uhr hatte der Förderverein Faßberg auf den Rathausplatz eingeladen. Bei Bratwurst und kühlen Getränken sollte die Veranstaltung erneut Gelegenheit bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen. Während beim ersten Feierabend-Treffen noch rund 50 bis 60 Besucher spontan vorbeischauten, blieb der Zuspruch diesmal wetterbedingt deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Menschen wieder zusammenbringen

Für den Vorsitzenden des Fördervereins, Michael Maniewski, steht ohnehin weniger die Besucherzahl eines einzelnen Abends im Vordergrund als vielmehr die langfristige Idee hinter dem Format. Der „Faßberger Feierabend“ soll Menschen zusammenbringen und das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde stärken.

Die Idee ist dabei nicht neu. Bereits in der Vergangenheit gab es ähnliche Ansätze, die von der Wählergemeinschaft und örtlichen Gewerbetreibenden getragen wurden. Nach einer längeren Pause griff der Förderverein das Konzept wieder auf und entwickelte es weiter.

„Der Bedarf ist eigentlich da“, ist man im Verein überzeugt. Viele Menschen wünschten sich Gelegenheiten für zwanglose Begegnungen außerhalb von Vereinsversammlungen oder offiziellen Veranstaltungen.

Werbung auch bei der Bundeswehr

Um möglichst viele Einwohner zu erreichen, geht der Förderverein inzwischen neue Wege. So wird gezielt auch bei den Angehörigen der Bundeswehr für die Veranstaltungen geworben. Ziel ist es, Soldatinnen und Soldaten sowie deren Familien stärker mit dem Gemeindeleben in Kontakt zu bringen und die Verbindung zwischen Standort und Kommune zu fördern.

Der Förderverein selbst ist noch vergleichsweise klein, setzt jedoch auf kontinuierliche Arbeit und regelmäßige Angebote. Unterstützt wird das Organisationsteam unter anderem von Ronald Grünberg, Beisitzer im Verein und zugleich Patenleiter des Waldschwimmbades.

Dritter Feierabend im September geplant

Auch wenn der zweite Feierabend wetterbedingt nicht an die Besucherzahlen der Premiere anknüpfen konnte, halten die Verantwortlichen an dem Format fest. Insgesamt sind für dieses Jahr drei Termine vorgesehen.

Die nächste Gelegenheit zum gemeinsamen Feierabend bietet sich am 4. September 2026. Dann hoffen die Organisatoren auf spätsommerliche Temperaturen und bessere Bedingungen.

Für Michael Maniewski und sein Team steht fest: Der Aufbau eines solchen Angebots braucht Zeit. Entscheidend sei, dass die Menschen wissen, dass es diese Möglichkeit zum Austausch gibt – und dass sie regelmäßig wiederkehrt. Das Interesse sei vorhanden, nun müsse sich das Format weiter etablieren.

Redaktion
Celler Presse
Foto: Celler Presse