Mittwoch, 22. Juli 2026

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Funktionelle Neuromedizin statt reiner Symptombehandlung – Der Arzt Sorusch Ataschsokhan setzt auf gezielte Hirnstimulation und individuelle Ursachenanalyse

Wenn das Gehirn aus dem Gleichgewicht gerät, zeigen sich die Folgen oft unspezifisch: Gedächtnisstörungen, chronische Erschöpfung, Konzentrationsprobleme oder depressive Symptome. Genau hier setzt der Neurochirurg Sorusch Ataschsokhan in Hannover-Kirchrode an. Mit einem Ansatz, der klassische neurologische Diagnostik mit funktioneller Neuromedizin und moderner Hirnstimulation verbindet. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die reine Symptombehandlung, sondern die Frage, welche Netzwerke im Nervensystem aus dem Gleichgewicht geraten sind und wie sie gezielt beeinflusst werden können.

Ataschsokhan verfolgt einen Ansatz, der bislang nur von wenigen spezialisierten Praxen in Deutschland angeboten wird: die konsequente Verbindung aus ausführlicher klinischer Diagnostik, neurobiologischer Ursachenanalyse und nicht- invasiver Modulation von Hirnaktivität. „Viele Beschwerden lassen sich nicht an einem einzelnen Befund festmachen“, sagt Ataschsokhan. „Entscheidend ist, Muster zu erkennen und das Nervensystem als funktionelles Netzwerk zu verstehen.“ Im Zentrum steht eine evidenzbasierte, funktionell orientierte Neuromedizin. Sie verbindet klassische neurologische Diagnostik und moderne, nicht invasive Therapieansätze, mit dem Ziel, Ursachen besser zu verstehen und gezielter zu behandeln. Die Grundlage dafür bildet eine strukturierte neurologische Abklärung, die je nach Fragestellung Bildgebung, Labor, neurophysiologische Verfahren sowie neuropsychologische Testungen umfasst. Ziel ist eine möglichst präzise funktionelle Einordnung der Beschwerden.

Breites Behandlungsspektrum neurologischer und neuropsychiatrischer Beschwerden

Neurologische Erkrankungen können sich durch sehr unterschiedliche Symptome äußern, die häufig schleichend beginnen und im Alltag zunächst schwer einzuordnen sind. Dazu können zum Beispiel Gedächtnisprobleme und nachlassende Konzentration zählen, die auf Veränderungen der kognitiven Leistungsfähigkeit hinweisen können. Ebenso gehören anhaltende Müdigkeit, Erschöpfung oder sogenannte Fatigue im Rahmen von Long Covid oder nach Infektionen dazu. Auch wiederkehrende Kopfschmerzen oder Migräne, depressive Verstimmungen, Angststörungen sowie Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, etwa im

Zusammenhang mit ADS bzw. ADHS, gehören zu den häufigen neurologischen Beschwerdebildern. Darüber hinaus können Missempfindungen wie Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Zittern auf Störungen des Nervensystems hindeuten. Weiterhin gehören auch Rücken- und Nackenschmerzen sowie Schwindel zu den häufigen neurologischen Beschwerden. Ziel der ärztlichen Abklärung ist stets eine sorgfältige diagnostische Einordnung der Beschwerden, um eine individuell passende Behandlung einzuleiten. Die Praxis für Neuromedizin bietet dafür ein umfassendes neurologisches Leistungsspektrum auf Basis moderner Diagnostik- und Therapieverfahren. Eine ausführliche Anamnese, klinisch-neurologische Untersuchungen, Laboranalysen, Doppler- und Ultraschalluntersuchungen, MRT, CT, EEG sowie neuropsychologische Testverfahren ermöglichen eine präzise medizinische Einordnung. Darauf aufbauend werden individuelle Therapiekonzepte entwickelt: von medikamentösen Behandlungen und Infusionstherapien über nicht-invasive Hirnstimulation wie rTMS, TPS, tDCS und VNS bis hin zu Botulinumtoxin-Anwendungen, beispielsweise bei chronischer Migräne oder Spastik. Ergänzend unterstützt die Neurorehabilitation bei funktionellen Einschränkungen wie Lähmungen, Sprachstörungen oder Störungen der Feinmotorik und erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Physio-, Ergo- und Sprachtherapie. Alle Behandlungen orientieren sich an der persönlichen Situation der Patientinnen und Patienten und basieren auf moderner, evidenzbasierter Medizin.

Schwerpunkt: Nicht-invasive Hirnstimulation als therapeutischer Ansatz

Ein besonderer Schwerpunkt der Praxis liegt auf modernen Verfahren der nicht-invasiven Hirnstimulation, auch als Neuromodulation bezeichnet. Dabei wird die Aktivität bestimmter Hirnareale gezielt beeinflusst, um neurologische und psychiatrische Beschwerden individuell zu behandeln. Analog hierzu können auch Nerven im Bereich des Rückens gezielt stimuliert werden bspw. Zur Schmerzbehandlung nach einem Bandscheibenvorfall. Die Verfahren erfolgen ohne Operation, ohne Implantate und ohne Narkose. Sie werden ambulant, schonend und unter ärztlicher Überwachung durchgeführt. Zum Einsatz kommen wissenschaftlich etablierte Methoden wie die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS), die repetitive periphere Magnetstimulation (rPMS), die transkranielle Pulsstimulation (TPS), die aurikuläre Vagusnervstimulation (VNS) sowie die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS). Während die rTMS insbesondere bei Depressionen als leitliniengestütztes Therapieverfahren etabliert ist, wird die CE-zertifizierte TPS unter anderem bei Demenz, insbesondere der Alzheimer-Erkrankung, eingesetzt. Die Vagusnervstimulation kann autonome Regulationsmechanismen und Stressreaktionen des Nervensystems positiv beeinflussen. Die tDCS moduliert gezielt die Aktivität bestimmter Hirnareale und wird beispielsweise bei der Behandlung von Migräne oder ADHS eingesetzt. Welche Methode im individuellen Fall sinnvoll ist, wird auf Grundlage einer sorgfältigen diagnostischen Einordnung, einer neurologischen Untersuchung und eines persönlichen Gesprächs entschieden. Der Behandlungsablauf erfolgt dabei strukturiert von der Terminvereinbarung über die ausführliche Erstberatung und Diagnostik bis hin zur Entwicklung eines individuellen Behandlungskonzepts. Sollten weiterführende therapeutische Maßnahmen notwendig sein, kann kurzfristig eine stationäre Behandlung in einer Klinik organisiert werden.

Zum Einsatz kommen verschiedene Verfahren:

  • rTMS (repetitive transkranielle Magnetstimulation) – leitliniengestützt bei Depressionen
  • rPMS (repetitive periphere Magnetstimulation) – Schmerzbehandlung
    TPS (transkranielle Pulsstimulation) – zugelassen bei Alzheimer-Demenz
  • tDCS (transkranielle Gleichstromstimulation) – ADHS- und Migränebehandlung
  • aurikuläre Vagusnervstimulation (VNS) – Einfluss auf autonome Regulationssysteme
  • Brücke zwischen Neurochirurgie und funktioneller Neurologie

Der besondere Ansatz von Ataschsokhan entsteht aus seiner Doppelperspektive: Neurologie und Neurochirurgie. Während seiner klinischen Tätigkeit, unter anderem im Umfeld universitärer neurologischer und neurochirurgischer Einrichtungen, arbeitete erintensiv mit Verfahren der tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Patienten. Diese Erfahrung prägt seine heutige Arbeit: die Übertragung des Prinzips „gezielte Netzwerkmodulation“ auf nicht-invasive Verfahren. Daraus entwickelte sich sein Schwerpunkt in der funktionellen Neuromedizin.

Die ärztliche Philosophie: Zuhören. Analysieren. Beraten.

Neben der technischen und diagnostischen Ausrichtung spielt die ärztliche Haltung eine zentrale Rolle. Ataschsokhan beschreibt seinen Ansatz als bewusst langsame, strukturierte Medizin: Beschwerden werden nicht vorschnell kategorisiert, sondern systematisch verstanden. „Zuhören. Analysieren. Beraten“, lautet sein Motto. Die Behandlung erfolgt in Hannover-Kirchrode in ruhiger, ambulanter Umgebung. Die Praxis richtet sich an Privatversicherte und gesetzlich versicherte Selbstzahler. Ergänzend werden Videosprechstunden angeboten, die auch eine überregionale Betreuung ermöglichen.

Vita Sorusch Ataschsokhan

Ataschsokhan ist Facharzt für Neurochirurgie mit klinischer Erfahrung in der Neurologie und Neurochirurgie. Nach seinem Medizinstudium in Hannover war er unter anderem an der Medizinischen Hochschule Hannover, in den Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden sowie im Klinikum Nordstadt Hannover und am Universitätsklinikum Magdeburg tätig. In seiner klinischen Arbeit beschäftigte er sich intensiv mit funktionellen neurologischen Erkrankungen und Verfahren der Hirnstimulation, insbesondere der tiefen Hirnstimulation bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson. Diese Erfahrungen prägten seinen heutigen Ansatz, neurologische Beschwerden nicht nur strukturell, sondern auch funktionell zu verstehen und zu behandeln. Mit seiner Praxis verbindet Ataschsokhan klassische neurologische Diagnostik mit modernen Konzepten der funktionellen Neuromedizin. Im Mittelpunkt steht eine individuelle, evidenzbasierte Behandlung, die sich an der persönlichen Situation seiner Patienten orientiert.

Über die Praxis für Neuromedizin

Die privatärztliche Praxis von Sorusch Ataschsokhan in Hannover-Kirchrode bietet Diagnostik und Behandlung neurologischer und neuropsychiatrischer Erkrankungen mit einem Schwerpunkt auf funktioneller Neuromedizin und nicht-invasiver Hirnstimulation. Das Angebot richtet sich an Privatversicherte sowie gesetzlich Versicherte auf Selbstzahlerbasis. Termine sind nach Vereinbarung möglich, auch als Videosprechstunde.

Weitere Informationen: https://www.neuromedizin-praxis.de/

PR