Schützenempfang im Alten Rathaus, Marsch zum Festplatz und kein Bieranstich
Wenn auch sonst traditionelle Rituale im Zusammenhang mit dem Schützenfest eine große Rolle spielen, so waren die Besucherinnen und Besucher im Festzelt enttäuscht: Kein Bierfass da, an dem sich der Oberbürgermeister abarbeiten musste, um den Zapfhahn einzuschlagen und jeder darauf wartet, dass es mehr als zwei Schläge bedarf. Da stand nun stattdessen die blecherne seelenlose Zapfanlage und gab ohne Hammerschläge das Bier ab.





































































Ob nun Bierfass oder moderne Zapfanlage, das Bier floss, die Nachfrage war groß und die Stimmung am frühen Abend gelöst. So blieb für das Programm nur noch die Bekanntgabe des Schaustellerkönigs, die Platzmeister Robert Brettschneider spannend zelebrierte. Fünf Kandidaten – oder besser: drei Kandidaten und zwei Kandidaten – durften sich auf die Auszeichnung freuen. Doch es kann nur einen geben – oder eine? Tatsächlich hatte sich die Schaustellerin Sabrina Böttner mit einem 113,2 Teiler gegenüber der Konkurrenz durchgesetzt und bekam die Schützenscheibe mit der Aufschrift „Schaustellerkönig Celle 2026“ überreicht. Mit ihr freuten sich die Mitbewerber und auch Oberbürgermeister Jörg Nigge, Norbert Schüpp, Oberster Hauptschaffer, und Platzmeister Robert Brettschneider.
Die ursprünglich zu diesem Termin angekündigte Parole war bereits beim Bürgerfrühstück verkündet worden: „Schießsport und Tradition, Celler Schützen, es leben“.
Bevor die Schützengesellschaften zum Festzelt marschierten, fand im Alten Rathaus der Empfang der Schützenkönige statt, die sich mit einer Unterschrift im Schützenbuch verewigen konnten. Bei dem Empfang im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern aus Rat und Verwaltung bekräftigten Oberbürgermeister Nigge und der Oberste und Hauptschaffer Norbert Schüpp die traditionellen Rituale des Schützenwesens und die gute Zusammenarbeit. In dem seit vielen Jahren stattfindenden Wettstreit um die Krone des Rathauskönigs sagte der OB – nicht ohne Stolz – sei es in diesem Jahr gelungen, die Statistik zu Gunsten der Verwaltung zu verbessern. Durch den Sieg von Marvin Dettmer aus der Verwaltung steht es aktuell „nur“ noch 6:20.
Vor dem Alten Rathaus warteten derweil schon die Schützengesellschaften, um zusammen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Empfang in Marschformation Richtung Schützenplatz zu gehen. Eine besondere Gastgruppe waren die 58th Scottish Volonteers, extra aus Iserlohn angereist. Kommandeur Daniel Biermann von der Altenhäuser Schützengilde gab das Startsignal zum Abmarsch.
Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler Presse
Diese Seite zeigt gesponsorten Marketing-Inhalt, Quell- und Informationslinks sowie extern eingespielte Banner und Flash-Anzeigen.
Anzeige








