Dienstag, 18. August 2026

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Übersichtlicher. Besser vernetzt. Direkt zum Bahnhof – Fahrplanwechsel am 13. August

Zum Ende der Sommerferien tritt im Busverkehr in Stadt und Landkreis Celle der diesjährige Fahrplanwechsel in Kraft. Ab Donnerstag, 13. August 2026, gelten neue Fahrpläne sowie ein neu strukturiertes Stadtliniennetz. Ziel der Anpassungen ist es, den öffentlichen Nahverkehr einfacher, übersichtlicher und besser auf die Bedürfnisse der Fahrgäste auszurichten.

Neue Ordnung auf gleichen Linienwegen

Im Mittelpunkt steht dabei die Neuordnung des Stadtbusnetzes. Die bisherigen zehn Stadtlinien werden zu fünf durchgehenden Linien zusammengeführt. Die Linienwege bleiben dabei weitestgehend erhalten, gleichzeitig wird das Netz deutlich übersichtlicher.

Aus zehn Stadtlinien werden fünf

Mit der Neuordnung entstehen folgende Stadtlinien:

Neue LinieIn Kombination mit LinieBisherige LinienAbfahrt Schlossplatz zur Minute
22002 +1105 und 35
33 +1305 und 35
55005 + 1220 und 50
77 + 1405 und 35
99009 + 420 und 50

Alle Stadtlinien treffen sich weiterhin am Schlossplatz und bedienen zusätzlich den Bahnhof.

Ohne Umsteigen zum Bahnhof

Ein wesentlicher Vorteil: Alle Stadtlinien fahren künftig direkt über den Bahnhof. Damit ist der Bahnhof aus allen Celler Stadtteilen ohne Umstieg erreichbar. Gleichzeitig werden die Anschlüsse zwischen Bus und Bahn sowie zwischen den einzelnen Buslinien weiter verbessert.

Mehr Zeit zum Umsteigen

Auch am Schlossplatz profitieren die Fahrgäste von den Änderungen. Der zentrale Umstieg bleibt erhalten, künftig stehen jedoch fünf statt bisher drei Minuten zum Umsteigen zur Verfügung. Das schafft mehr Sicherheit beim Umsteigen und sorgt für einen entspannteren Fahrgastwechsel.

Neue Haltestellen

Mit dem Fahrplanwechsel wird das Liniennetz gezielt an die Entwicklung der Stadt und die Bedürfnisse der Fahrgäste angepasst. So erhält das Hafenquartier mit der neuen Haltestelle „Hafenstraße“ eine direkte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Auch in Groß Hehlen verbessert die neue Haltestelle „Hustedter Weg“ die Erreichbarkeit an der Celler Straße. In Boye wird mit der neuen Haltestelle „Kirchweg“ das Angebot für die Fahrgäste vor Ort erweitert. Darüber hinaus werden auf der Linie 7 die Haltestellen „Vogelberg“, „Nordweg“ und „Helmut-Thiele-Straße“ künftig in beiden Fahrtrichtungen bedient. Dadurch verbessern sich die Erreichbarkeit und die Erschließung des Wohngebiets deutlich.

Für bessere Anschlüsse

Nicht nur im Stadtgebiet, sondern auch auf zahlreichen Linien im Landkreis werden die Fahrzeiten angepasst. Ziel ist es, Anschlüsse innerhalb des Busnetzes sowie an den Schienenverkehr weiter zu optimieren und die Verbindungen noch zuverlässiger zu gestalten.

Davon profitieren beispielsweise auch Fahrgäste aus Hambühren und Wietze: Durch eine Taktverschiebung bei der Linie 800 wird der Regionalbahnverkehr von und nach Hannover besser erreicht, ohne dass die bewährte halbstündliche Verbindung zwischen Hambühren und Celle aufgegeben wird.

Ergänzung von Stadtlinien mit Linien aus der Region

Mit der neuen Netzstruktur werden auch die Linien 200, 500 und 900 neu eingebunden. Sie behalten ihre Liniennummer künftig auch im Stadtgebiet bei und bedienen dort auf weiten Strecken dieselben Linienwege wie die Stadtlinien 2, 5 und 9.

Für viele Fahrten innerhalb des Stadtgebiets bedeutet das: Fahrgäste können sowohl die jeweilige Stadtlinie als auch die entsprechende Regionallinie nutzen. Ob am Bus beispielsweise die Liniennummer 5 oder 500 beziehungsweise 9 oder 900 angezeigt wird, spielt auf den gemeinsamen Strecken keine Rolle. Lediglich auf einzelnen Streckenabschnitten gibt es Abweichungen. Diese sind in den Fahrplänen und der digitalen Fahrplanauskunft entsprechend dargestellt.

Landrat Axel Flader als Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr im Landkreis Celle, sieht in der Weiterentwicklung des Liniennetzes einen wichtigen Schritt für einen attraktiven Nahverkehr:

„Unser Ziel ist ein öffentlicher Nahverkehr, der einfach, verständlich, zuverlässig und attraktiv ist. Mit der Neuordnung des Stadtliniennetzes schaffen wir noch mehr Übersicht, noch bessere Anschlüsse und eine direkte Anbindung des Bahnhofs aus allen Stadtteilen. Davon profitieren sowohl die Stammkunden als Neukunden, die durch die Neuerungen gewonnen werden sollen. So entsteht guter Nahverkehr aus einer Hand und aus einem Guss.“

Stefan Koschick, Geschäftsführer der CeBus, freut sich auch auf den Start des neuen Fahrplankonzepts: „Die Umsetzung dieser Netzanpassung ist das Ergebnis einer gemeinsamen Planung mit dem Landkreis und der Stadt Celle. Unser Ziel war es, das bestehende Angebot weiterzuentwickeln, ohne Bewährtes aufzugeben. Mit den neuen Linien, verbesserten Anschlüssen und einer klareren Struktur schaffen wir ein Busangebot, das für unsere Fahrgäste einfacher und komfortabler wird. Wir freuen uns darauf, die Verbesserungen für unsere Kunden umsetzen zu können.“

CeBus empfiehlt allen Fahrgästen, sich vor der ersten Fahrt nach den Sommerferien über ihre Verbindung zu informieren.

Alle neuen Fahrpläne, das neue Stadtliniennetz sowie ausführliche Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen stehen unter www.cebus-celle.de zur Verfügung.

PR
Foto: Celler-Presse.de