Dienstag, 18. August 2026

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„Griechischer Wein“ schlägt „Westerland“ – Celler Weinmajestäten müssen singen können

In Celles voll besetztem Wohnzimmer kommt am frühen Samstagabend Stimmung auf. Als die ersten Klänge von Udo Jürgens‘ „Griechischem Wein“ ans Ohr der Celler Weinmarkt-Besucher dringen, wird geschunkelt und mitgesungen. Der Klassiker darf auf keinem Weinfest – egal welcher Art – fehlen.

Am vierten Tag des Celler Weinmarkts war der Anlass, es zu spielen, ein besonderer. Eine der Innovationen des neuen Ausrichter-Teams Kai Thomsen und Britta Köhn von der Congress Union ist die Kür einer Weinmajestät. Und was macht eine solche Monarchin oder Monarchen aus? „Singen soll sie können!“, klärte die Eventmanagerin Britta Köhn ihr Publikum auf. „Wir gehen da mit einem Augenzwinkern ran“. Karaoke stand auf dem Programm. Die Band „Deep Passion“ sorgte am Samstagabend für die musikalische Untermalung, sie spielte die Songs fürs Karaoke-Singen instrumental ein und Bandleader Paul half bei der Moderation. Schnell waren zwei Bewerberduos aus den Reihen der Gäste gefunden.

Nachdem Hendrik Schulze und Chelsea Seidewitz dem „Griechischen Wein“ ihre Stimmen geliehen hatten, überlegte es sich ein Kandidat kurzerhand anders und verließ fluchtartig die Bühne. Vielleicht war es die riesige Menschenmenge, die abschreckte, es brauchte flehentliche Appelle, um einen neuen Bewerber auf die Bühne zu locken. Luca rettete die Situation, schmetterte gekonnt mit seinem Kollegen „Westerland“ von den „Ärzten“. Beiden jungen Männern machte es wenig aus, dass der Applaus des Publikums für den „Griechischen Wein“ intensiver ausfiel und die Krone damit an Chelsea aus Müden/Ö und Hendrik aus Uetze ging. Als Geschenk erhielten sie, wie konnte es auf einem Weinmarkt anders sein, eine Flasche Wein.

Unter dem Strich wirkte die Kür der Weinmajestäten – Augenzwinkern hin, Augenzwinkern her – behelfsmäßig auf die Bühne gebracht, den größten Spaß bereitete der „Griechische Wein“.

Anke Schlicht
Fotos: Anke Schlicht