Samstag, 10. Oktober 2026

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Antisemitismus und die AfD

Antisemitismus ist in der AfD allgegenwärtig, so die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e. V.  Immer wieder attackiere die Partei unter Rückgriff auf antisemitische Stereotype prominente Vertreter jüdischen Lebens, teilen führende AfD-Funktionäre antisemitische Verschwörungserzählungen oder relativieren die Verbrechen des Nationalsozialismus. Trotz der zahlreichen einschlägigen Skandale in ihrer noch jungen Parteiengeschichte werde dem Antisemitismus in der Analyse der AfD jedoch kaum Beachtung geschenkt.

 In seinem Buch widmet sich Stefan Dietl dieser Leerstelle und beschreibt den Antisemitismus als wesentliches Ideologieelement und Welterklärungsmodell der AfD. Dabei nimmt er die verschiedenen Erscheinungsformen des Judenhasses in der Partei ebenso unter die Lupe wie die Versuche der AfD, sich als Bollwerk gegen Antisemitismus und Fürsprecherin Israels zu inszenieren. Zudem wirft er einen kritischen Blick auf die angebliche Tabuisierung des Judenhasses in der deutschen Gesellschaft und auf die Renaissance des Antisemitismus im öffentlichen Raum. 

Datum: 1. September
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Celler Synagoge

Das Projekt wird gefördert vom Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen. Veranstalter ist die Jüdische Gemeinde Celle e.V. in Kooperation mit dem Projekt Gesellschaftliche Perspektiven gegen Antisemitismus, der vhs Celle und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e. V.

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