Panda Cup in Eschede bringt Handball-Nachwuchs zusammen
Zwei Wochenenden stehen beim TuS Eschede im Zeichen des weiblichen Handball-Nachwuchses. Gestern ist der dritte Panda Cup mit dem Turnier der weiblichen C-Jugend gestartet. Sechs Mannschaften gingen zum Auftakt an den Start. Heute folgt die weibliche D-Jugend, am kommenden Wochenende wird das Vorbereitungsturnier mit weiteren Jugendmannschaften fortgesetzt. Für die Teams geht es dabei nicht um Punkte für die reguläre Saison, sondern um Spielpraxis kurz vor dem Saisonbeginn.


















Der erste Turniertag begann gestern um 10 Uhr. Neben der gastgebenden weiblichen C-Jugend des TuS Eschede waren Mannschaften aus der näheren Umgebung, aber auch Teams mit längerer Anreise vertreten. Nach Angaben von Daniela Schindel vom TuS Eschede Handball kamen unter anderem Mannschaften aus Wietzendorf und Nettelkamp bei Uelzen nach Eschede. Auch Hollenstedt war vertreten und nahm dafür eine längere Anfahrt in Kauf.
Der Panda Cup wird inzwischen zum dritten Mal ausgerichtet und stößt nach Angaben Schindels bei den Vereinen auf eine entsprechend hohe Nachfrage. „Wir haben auch immer Wartelisten“, berichtete sie im Gespräch mit der Celler Presse. Sobald die Anmeldung beginne, gebe es teilweise mehr interessierte Mannschaften als Startplätze.
Sechs Teams sind für den Turnierablauf ideal
Erfahrungen aus den vergangenen Jahren fließen inzwischen in die Organisation ein. Einmal wurde das Turnier mit sieben Mannschaften ausgetragen. Das sei zwar möglich gewesen, habe jedoch zu längeren Pausen zwischen den einzelnen Begegnungen geführt. Mit sechs Mannschaften lasse sich der Spielplan für die Jugendlichen besser gestalten.
Der Panda Cup ist ausdrücklich als Vorbereitung auf die neue Spielzeit gedacht. Die Begegnungen sind keine regulären Punktspiele. Für die weibliche C-Jugend beginnt die Saison nach Angaben Schindels bereits in zwei Wochen. Entsprechend liegt der Termin des Turniers bewusst kurz vor dem Saisonstart.
Damit erhalten die Trainerinnen und Trainer noch einmal die Gelegenheit, ihre Mannschaften unter Wettkampfbedingungen zu beobachten. Gleichzeitig können die Spielerinnen nach der Sommerpause wieder Spielpraxis sammeln und sich auf Gegner einstellen, die teilweise nicht in der eigenen Staffel antreten.
Heute geht es mit der D-Jugend weiter
Nach dem Auftakt der C-Jugend ist das Handballwochenende in Eschede noch nicht beendet. Heute tritt die weibliche D-Jugend an. Nach aktuellem Plan sind dabei vier Mannschaften vorgesehen.
Am kommenden Wochenende geht der dritte Panda Cup weiter. Dann ist unter anderem die weibliche E-Jugend an der Reihe, für deren Turniertag fünf Mannschaften vorgesehen sind. Auch die weibliche A-Jugend soll zum Einsatz kommen. Nach Angaben Schindels ist dort ein Trainingsspiel geplant. Darüber hinaus sind weitere Begegnungen vorgesehen.
Die Herrenmannschaft nimmt dagegen nicht am eigentlichen Panda Cup teil. Sie bestreitet unabhängig vom Jugendturnier Testspiele. Der Schwerpunkt des Panda Cups liegt damit über beide Wochenenden hinweg auf dem weiblichen Handball-Nachwuchs.
Eltern stemmen einen großen Teil der Organisation
Hinter jedem einzelnen Turniertag steckt einiges an Vorbereitung. Während Schindel in den ersten Jahren noch die Organisation mehrerer Turniertage übernommen hatte, wurde das Konzept inzwischen verändert. Die jeweiligen Mannschaften kümmern sich nun stärker selbst um ihren Veranstaltungstag.
Bei der weiblichen C-Jugend übernahmen Daniela Schindel und Sabrina Schack gemeinsam mit den Eltern einen großen Teil der Vorbereitung und Durchführung. Die Unterstützung der Familien sei für ein Turnier dieser Größenordnung unverzichtbar, betonte Schindel.
Das zeigte sich nicht nur auf dem Spielfeld. Für Spielerinnen und Besucher wurde rund um die Begegnungen ein umfangreiches Angebot vorbereitet. Die Eltern stellten ein Buffet mit Kaffee, Kuchen und Waffeln zusammen. Zur Mittagszeit wurden zudem Pommes und Bratwurst angeboten.
Eine Tombola ergänzte den ersten Turniertag. Dafür standen nach Angaben der Organisatoren mehr als 500 Preise bereit.
Panda ist längst zum Erkennungszeichen geworden
Auch bei der Gestaltung der Halle zieht sich das namensgebende Tier durch die Veranstaltung. Der Panda habe sich in den vergangenen Jahren zunehmend zum Maskottchen des Turniers entwickelt, erklärte Schindel. Entsprechend wurde auch bei der Dekoration auf das Panda-Motiv zurückgegriffen.
Eine Fotoecke, bedruckte Luftballons und Elemente im sommerlichen Dschungelstil sorgten abseits des Spielfeldes für Beschäftigung zwischen den Partien. Gerade die Wartezeiten zwischen zwei Begegnungen sollen damit für die Jugendlichen abwechslungsreicher gestaltet werden. Nach dem Ende des Sommers sollte der Turniertag zugleich ein wenig den Charakter einer kleinen Sommerparty bekommen.
Die Veranstalter hoffen dabei nicht allein auf die Angehörigen der teilnehmenden Mannschaften. Gerade bei älteren Jugendjahrgängen begleiteten nicht mehr sämtliche Eltern ihre Kinder zu jedem Spiel, erklärte Schindel. Deshalb wirbt die Mannschaft unter anderem über ihren eigenen Instagram-Auftritt für den Panda Cup und hofft auch auf Zuschauer aus Eschede und der Umgebung.
Mit dem Auftakt gestern ist dabei erst ein Teil des diesjährigen Turniers absolviert. Heute setzt die D-Jugend das Programm fort, bevor am nächsten Wochenende weitere Nachwuchsmannschaften in der Escheder Halle antreten.
Die Ergebnisse und Spielstände des Panda Cups können zudem über die eigens für die Veranstaltung eingerichtete Turnier-App verfolgt werden: https:://go.tournament-live.com/43755
Redaktion
Celler Presse
Foto: Celler Presse
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