„Der Kunst Raum geben“ – Ehrenbürger Robert Simon nun auch im Goldenen Buch der Stadt
„Der Kunst Raum geben“, sagt Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge in seiner Rede anlässlich der Eintragung von Robert Simon ins Goldene Buch der Stadt. Diese fünf Worte beschreiben den Galeristen, Kunstmäzen und -sammler vortrefflich. Genau das hat er getan, darauf basiert sein Lebenswerk, das ihm so viele Ehrungen einbrachte, dass der Oberbürgermeister gar nicht lange zurückblicken möchte auf das mittlerweile 80-jährige Leben des in Kassel geborenen und in Hannover beheimateten Simon.







„Ihre Richtung ist nach vorne“, betont der Laudator und nennt einen Begriff, den es nur in Celle gibt. „Ich verwende gerne diesen Superlativ.“ Gemeint ist das „Erste 24-Stunden-Kunstmuseum“ der Welt. Dieses geht auf den heute im Ratsherrensaal des Alten Rathauses Geehrten zurück. Das damalige Stadtoberhaupt Martin Biermann holte Robert Simon im Jahr 1995 erstmals nach Celle. Man benötigte Kunstwerke für einen Anbau des Bomann-Museums und der Sammler aus der Landeshauptstadt konnte helfen. Das war der Beginn der Verbindung zur Stadt Celle.
„Sie ist mir ans Herz gewachsen“, sagt Robert Simon in seiner kurzen Ansprache, nachdem er sich ins Goldene Buch eingetragen hat. Im Jahr 1998 hatte er das erste „24-Stunden-Kunstmuseum“ der Welt in Celle realisiert. Zwei Jahre später folgte die Gründung des „Kunstmuseums Celle mit Sammlung Robert Simon“ sowie der Robert Simon-Kunst-Stiftung. Sechs Jahre später wurde der Eingangsbereich des Kunstmuseums durch den „Lichtkubus“ erweitert. „Gegen politischen Widerstand“, blickt der Verwaltungschef zurück und fährt fort: „Es wurde eine Erfolgsgeschichte mit Ihrer Handschrift“. Sie habe gezeigt, dass Tradition und Neues durchaus gut nach Celle passen.
Viele Weggefährten von damals haben sich im Ratsherrensaal eingefunden, es wird sich herzlich begrüßt, man hat sich viel zu erzählen. Auch die langjährige Celler Kulturdezernentin Susanne McDowell ist da. Robert Simon dankt ihr ganz besonders: „Sie haben von Anfang an das Geschehen begleitet.“ Und auch die „Museumsfamilie“, wie Jörg Nigge das Team des Kunstmuseums nennt, ist da: „Es geht weiter so“, wendet sich Robert Simon an seine Nachfolger und ergänzt, bevor es zum geselligen Teil des Empfangs übergeht: „Ein bisschen mische ich noch mit.“
Anke Schlicht
Redaktion Celler Presse
Fotos: Anke Schlicht
Diese Seite zeigt gesponsorten Marketing-Inhalt, Quell- und Informationslinks sowie extern eingespielte Banner und Flash-Anzeigen.
Anzeige








