Freitag, 11. September 2026

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Dreamdale in Eschede endet nach zwei ausverkauften Festivaltagen

Zwei Tage elektronische Musik, drei Bühnen und ein Festivalgelände mitten im Traumwald: Das Dreamdale Festival 2026 ist am gestrigen Samstag in Eschede zu Ende gegangen. Nachdem bereits der Freitag viele Besucher auf das Gelände gebracht hatte, wurde am zweiten Tag bis tief in die Nacht weitergefeiert. Beide Festivaltage waren nach Angaben von Mitorganisator Fabian Kamp ausverkauft.

Schon am Nachmittag setzte sich am Samstag das fort, was am Vorabend begonnen hatte. Auf dem teilweise neu angeordneten Gelände verteilten sich die Besucher zwischen Dreamstage, Power Jungle und Rave Cage. Jede Bühne setzte dabei musikalisch eigene Schwerpunkte. Statt eines einzigen zentralen Programms konnten die Festivalgäste immer wieder wechseln und sich den DJ beziehungsweise den Sound aussuchen, der gerade zum eigenen Geschmack passte. Bereits am Freitag hatte sich das Programm von Techno und Hardtechno über härtere elektronische Musik bis zu Drum & Bass erstreckt.

Während der erste Festivaltag noch von günstigem Wetter begleitet worden war, zeigte sich die Witterung in der Nacht zum Sonntag wechselhafter. Der Stimmung auf dem Gelände tat dies jedoch keinen Abbruch. Zwischen den Bühnen wurde weitergefeiert, Besucher kamen miteinander ins Gespräch und zogen je nach laufendem Set von einem Bereich zum nächsten.

Drei Bühnen bestimmen den zweiten Festivaltag

Los ging es am Samstag bereits um 16 Uhr. Auf der Dreamstage eröffneten Aetherius und anschließend der Gewinner des DJ Contests das Programm. Es folgten Blarc, Temporiders, Nik Torento, Jotjuonas, Ebbe und Paul Wolf. Für die späteren Stunden waren Krawall Kid und als einer der angekündigten Höhepunkte Unicorn on K vorgesehen. Den Abschluss bildete in der Nacht die End Show.

Für Nik Torento wurde der Auftritt zugleich zu einem besonderen Moment: Der DJ feierte an diesem Tag seinen Geburtstag. Zum Ende seines Sets überraschte ihn das Publikum und stimmte gemeinsam ein Geburtstagsständchen an – eine Szene, die für einen kurzen Moment den regulären Festivalbetrieb auf der Bühne unterbrach, bevor das Programm weiterging.

Parallel dazu lief das Programm im Power Jungle. Dort gehörten Bastoy & Crew, N4sty, Catchyasiss, Frenchnessa, Beca, Bevale, Sample, Henrixxon und Matz3 zum Line-up des Samstags. Die Bühne setzte damit einen anderen musikalischen Schwerpunkt als die Dreamstage und bot den Besuchern eine weitere Möglichkeit, während des Abends zwischen den verschiedenen Bereichen zu wechseln.

Auch in der Rave Cage wurde am zweiten Tag bis in die Nacht gespielt. Dort standen Kryptik, Kitcut, X-Mode & Jrixx, Seazon und Demusiax auf dem Programm. Mit der Anthem Show folgte um 22.45 Uhr ein eigener Programmpunkt, bevor M-Vin, Angryman, Tlate und Maaziimo die Nacht fortsetzten.

Camping gehört zum Festivalwochenende

Für einen Teil der Gäste war das Dreamdale mehr als der Besuch einzelner Auftritte. Einige hatten ihre Campingausrüstung mitgebracht und verbrachten das gesamte Festivalwochenende vor Ort. Zwischen den musikalischen Programmpunkten boten kleinere Stände und weitere Bereiche auf dem Gelände Gelegenheit für Pausen. Bereits für die diesjährige Ausgabe war das Areal teilweise anders aufgebaut worden. Hinter den zwei Veranstaltungstagen standen entsprechend viele Stunden Vorbereitung durch die Helferinnen und Helfer.

Mit dem Ende des Samstags ging schließlich ein Festivalwochenende zu Ende, bei dem sich das Konzept mit drei parallel bespielten Bühnen erneut als prägend erwies. Die Gäste konnten ihren Abend weitgehend selbst zusammenstellen und zwischen unterschiedlichen Stilrichtungen und DJs wechseln.

Dass nach Angaben von Fabian Kamp beide Veranstaltungstage ausverkauft waren, sorgte dabei für entsprechend viel Betrieb im Traumwald. Auch als das Wetter in der Nacht wechselhafter wurde, blieb die Stimmung auf dem Gelände gut – und auf den drei Bühnen wurde bis in die frühen Morgenstunden weitergefeiert.

Redaktion
Celler Presse
Foto: Celler Presse

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