Jubiläum für ein außergewöhnliches Programm
Lions-Quest, so heißt das Präventions-Konzept der Lions für Lehrerfortbildung, das in unterschiedlichen Kurs-Arten vermittelt wird. Kurse zu „Erwachsen werden“, „Erwachsen handeln“, „Zukunft in Vielfalt“ und „Prävention und Intervention bei Mobbing“ wurden in den letzten 11 Jahren nun zum 30. Mal für Lehrkräfte aus der Stadt und dem Landkreis Celle durchgeführt.








Dieses Mal zeigten Vertreter von 8 Celler Schulen und eine Mitarbeiterin der CD-Kaserne aus dem Bereich der Jugendarbeit Interesse an dem Kurs „Zukunft in Vielfalt“, für den dankenswerter Weise wieder die Oberschule Westercelle Raum und Personal zur Verfügung stellte.
Oberschuldirektor Ulf Krüger hieß die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in seinem Haus willkommen, Bernd Habekost als Lions-Quest-Beauftragter des Lions-Clubs Celle dankte den Schulen, der Mobil Krankenkasse und seinem Club für die Finanzierung dieses Kurses. Die Leitung des Seminars lag bei Johannes Pollmeier aus Buxtebude in bewährten Händen.
In einer Zeit, in der Migration und Integration zum Teil heftig und kontrovers diskutiert werden, ist eine Hilfestellung für Lehrkräfte, die ihre interkulturelle Kompetenz fördert, in höchstem Maße hilfreich.
Schwerpunkte dieses Kurses liegen in der Sensibilisierung für den Themenzusammenhang „kulturelle Diversität“, der Reduktion von Vorurteilen und Konflikten, der Prävention von Radikalisierung und Extremismus, dem gemeinsamen Kennenlernen von Werten und Regeln, demokratischen Prinzipien und Grundrechten sowie der Förderung von sozialer Inklusion und Vielfalt im Vordergrund. Darüber hinaus unterstützt Lions-Quest „Zukunft in Vielfalt“ die interkulturelle Organisationsentwicklung in der Schule sowie die interkulturelle Elternarbeit.
Auch dieses Mal äußerten sich die Teilnehmer sehr positiv über das Seminar. Die Erwartungen seien erfüllt, Befürchtungen, die man vor jeder Lehrerfortbildung hat, seien nicht eingetroffen. Auch Verena Schössow aus dem Team der Jugendarbeit an der CD-Kaserne war mit dem Ergebnis des Seminars sehr zufrieden.
Last not least: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer empfanden sich als eine Gruppe, in der die Arbeit in diesen anderthalb Tagen Spaß gemacht hat.
Bernd Habekost
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