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Veranstaltungen am: 8. März 2026

Frauenfrühstück in Nienhagen am Weltfrauentag

08.03.2026 von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Hagensaal

Ein generationsübergreifendes Frauenfrühstück der SoVD Ortsverbände Nienhagen, Großmoor, Wathlingen, Eicklingen und Bröckel/Langlingen findet zum Weltfrauentag am 8. März 2026 im Hagensaal Nienhagen unter dem Motto „Generationen im Gespräch – Großmütter, Mütter und Töchter“ statt. Als Marie Curie 1903 den Nobelpreis für Physik erhielt, lebte sie in einer Zeit, in der Frauen weder politisches Wahlrecht hatten noch selbstverständlich studieren durften. Sie erreichte etwas, das damals für viele Frauen undenkbar schien: Sie wurde eine anerkannte Wissenschaftlerin. Parallel dazu kämpften ihrer Zeitge¬nossinnen ent¬schlossen für Gleichberechtigung und das Frauenwahlrecht. Aus dieser Bewegung heraus entstand am 19. März 1911 der erste Internationale Frauentag – ein Tag, der 1921 auf den 8. März verlegt wurde und bis heute weltweit begangen wird. In den 1960er-Jahren besang die US-amerikanische Musikikone James Brown eine Welt, die von Männern dominiert und für Frauen zu hart und zu ungerecht sei. Diese Beschreibung ist – trotz großer Fortschritte durch die Emanzipation – leider noch immer nicht vollständig überholt. Auch heute bestehen weltweit Ungleichheiten fort. Der Internationale Frauentag erinnert jedes Jahr daran und macht auf bestehende Missstände aufmerksam. Töchter, Mütter und Großmütter – die Verbindungen über Generationen prägen auf besondere Weise die emotionalen und intellektuellen Beziehungen zwischen Frauen. Wie war es früher, eine Frau zu sein, und wie erleben wir es heute? Beste Freundin oder Rivalin? Vertraute oder Fremde? Zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit, Alltag und Ausnahmemomenten zeigt sich, wie sich Beziehungen im Laufe ver¬schiedener Lebensphasen verändern. Weibliche Erfolgsgeschichten über mehrere Generationen hinweg sind in der Geschichte selten. Umso bedeutender sind sie im Sinne des Internationalen Frauentages: Marie Curie, Irène Joliot-Curie und Hélène Langevin-Joliot sind das einzige Beispiel der Weltgeschichte, bei dem Wissenschafts-Ruhm über drei Generationen von Frauen hinweg dokumentiert ist. In der Schauspielkunst zeigt die Familie Thalbach mit vergleichbarer Kontinuität eindrucksvoll, wie Großmütter, Mütter und Töchter einander prägen können: Sabine, Katharina und Anna Thalbach – heute ergänzt durch Nellie Thalbach Sie stehen beispielhaft dafür, wie Frauen Erfahrungen, Stärke und Selbstvertrauen über Generationen hinweg weitergeben und so Wege für die nächsten öffnen. An diesem Vormittag berichten Frauen von ihren Erfahrungen mit den „anderen“ Generationen. Begleitet wird die Veranstaltung von einem kleinen Rahmenprogramm, u.a. mit der hannoverschen Comedy-Künstlerin Susanne Nülle, sowie einem liebevoll zusammengestellten Früh¬stücksbuffet. Es bleibt ausreichend Zeit für Austausch, Gespräche, gegenseitiges Kennenlernen und das Knüpfen neuer Kontakte. Das Frauenfrühstück ist kostenfrei; Spenden sind jedoch herzlich willkommen. Die Kreisfrauensprecherin des SoVD Kreisverbandes Celle Karin Schoon und die Frauen der SoVD Ortsvorstände freuen sich auf Ihren Besuch! Anmeldungen können ab sofort bei den Ortsverbänden Großmoor (Annette Mühlstein Tel. 0176-34492263 oder 05085-7903), Wathlingen (Beate Sydow E-Mail: beate.sydow@web.de), Nienhagen (Carmen Kahle Tel. 0170-3252012 und Ingrid Lerch Tel. 05144-6674961 oder 01523-8943635), Bröckel/ Langlingen (Bärbel Schakies E-Mail: sovd-broeckel-bs@outlook.de) und Eicklingen (Angelika Harris Tel. 01515-2439277) erfolgen.

Internationaler Frauentag 2026 in Celle: „Auftanken – Spüren – Genießen“

08.03.2026 von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Kultur Trif(f)t

Anlässlich des Internationalen Frauentages lädt der KulturTrif(f)t e. V. am 08. März 2026, zwischen 11:00 und 17:00 Uhr zu einem besonderen Begegnungs- und Inspirationstag in die Räume in der Trift 32, 29221 Celle, ein. Unter dem Motto „Auftanken – Spüren – Genießen“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm, das Information, Austausch, Kunst und Genuss miteinander verbindet. Die Veranstaltung richtet sich bewusst an Frauen und auch Männer gleichermaßen und versteht sich als wertschätzender, stärkender und informativer Beitrag zum Internationalen Frauentag. Ziel ist es, Raum für neue Perspektiven, persönliche Impulse und gemeinschaftliches Erleben zu schaffen. Ein besonderer Programmpunkt ist der Fachvortrag zum Thema Klimakterium & Menopause – Andropause für Männer“. Der Vortrag beleuchtet körperliche und seelische Veränderungen in der Lebensmitte, klärt auf und schafft Verständnis – offen, sachlich und stärkend. Die Vorträge werden um 14:00 Uhr und um 15 Uhr gehalten. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro pro Person. Neben dem Vortragsprogramm lädt die Veranstaltung dazu ein, Entspannung, Austausch und Inspiration zu genießen. Ein weiteres Highlight ist die spektakuläre Ausstellung von Hans Weber und Gästen, die Kunst als Ausdruck von Vielfalt und Perspektivwechsel erlebbar macht. Interessierte können ihren Aufenthalt flexibel planen und die Angebote nach persönlichen Interessen kombinieren. Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Gäste, die den Internationalen Frauentag in Celle bewusst, inspirierend und gemeinschaftlich erleben möchten. Informationen können unter info@kulturtrifft.de oder telefonisch unter 0160 154 79 64 abgerufen werden.

Auf der Flucht – Geschichten von Heimatverlust und Neuanfang

08.03.2026 von 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Bomann-Museum

Am Sonntag, d. 08. März 2026, 11:30 Uhr begibt sich Dr. Kathrin Panne auf Spurensuche durch das Bomann-Museum. Schon in der frühen Neuzeit kamen Mensch in die Region Celle, freiwillig und unter Zwang – und sind geblieben. Wirtschaftliche Notlagen, Kriege und Verfolgungen – bis heute sind die Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen, sehr unterschiedlich.

Kuratierter Rundgang: Frauen im KZ Bergen-Belsen – Lagerinsassinnen und Täterinnen

08.03.2026 von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Gedenkstätte Bergen-Belsen

Zum Internationalen Frauentag am 8. März (14 – 16 Uhr) nimmt die Gedenkstätte Bergen-Belsen die Frauen im ehemaligen Konzentrationslager in den Fokus. Übrigens: Der Internationale Frauentag war während des NS-Regime verboten, denn die Idee einer selbstständigen freien Frau ließ sich nicht vereinbaren mit der Nazi-Ideologie. Bei seiner Errichtung im Frühjahr 1943 ist das Konzentrationslager als „Austauschlager“ geplant und so zunächst als Familienlager. Ab August 1944 wird im KZ Bergen-Belsen ein neuer Lagerabschnitt für weibliche Häftlinge errichtet. Viele der Frauen kommen aus Auschwitz und werden von dort zur Zwangsarbeit in andere KZ oder in die Außenlager Bergen-Belsens nach Unterlüß, Ovelgönne oder Bomlitz weitertransportiert. Unter diesen Frauen sind auch die Schwestern Margot und Anne Frank, die beide wenige Wochen vor der Befreiung in Bergen-Belsen verstorben sind. Im Zuge des nahenden Kriegsendes werden andere Lager evakuiert, weshalb ab Ende 1944 nicht nur die Zahl der Frauen unter den Lagerinsassen ansteigt, sondern auch im Lagerpersonal. Die dem SS-Gefolge angehörenden Frauen verübten ihre Tätigkeit als Aufseherin freiwillig. In der Regel wurden sie im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück ausgebildet. Neben der grundlegenden Entwicklung des Lagers soll es vor allem beispielhaft um die Lebensgeschichten der Frauen auf beiden Seiten gehen. Wie finden sie als Opfer oder Täterin den Weg zurück in ein alltägliches Leben? Werden Täterinnen zur Verantwortung gezogen? Welche Hürden gibt es für die Häftlingsfrauen in der Zeit nach dem Krieg? Der Rundgang wird von der Pädagogin Doreen Krohne durchgeführt. Doreen Krohne war von 2005 bis 2024 vom Kultusministerium des Landes Niedersachsen als Lehrerin in den Besucherdienst der Gedenkstätte Bergen-Belsen abgeordnet. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist der Tresen an der Information im Dokumentationszentrum.

Ritter Rost

08.03.2026 von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
CD-Kaserne

In der CD-Kaserne in Celle findet am Sonntag, 08. März 2026 um 15:00 Uhr der Nachholtermin des beliebten Figurentheaters „Ritter Rost“statt. Das Theater con Cuore präsentiert das mitreißende Stück  rund um den berühmten Ritter mit Musik, Witz und charmanten Figuren. Der ursprünglich für den 01. Februar 2026 geplante Termin musste krankheitsbedingt verschoben werden. Alle bereits erworbenen Karten behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit für den neuen Termin. Zusätzlich besteht weiterhin die Möglichkeit, neue Tickets zu erwerben. „Ritter Rost“ basiert auf dem beliebten Kinderbuch- und Musicalstoff und begeistert mit frechen Liedern, fantasievoller Inszenierung und liebevoll gestalteten Figuren ein junges und jung gebliebenes Publikum gleichermaßen. Die Veranstaltungsreihe „Figurentheater in der CD-Kaserne“ wird unterstützt durch die Bürgerstiftung Celle. Die CD-Kaserne wird unterstützt durch die Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg.

Theatergespräch mit der Superintendentin: Die Wut, die bleibt

08.03.2026 von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr
Schlosstheater

Am kommenden Sonntag, den 8. März 2026, können sich die Gäste des Schlosstheaters wieder auf eine besondere Nachbesprechung freuen: Im Anschluss an das Stück „Die Wut, die bleibt“ (Regie: Mirjam Neidhart, Beginn um 15 Uhr) laden das Schlosstheater und der Ev.-luth. Kirchenkreis Celle zum beliebten „Theatergespräch“ ein. Moderiert von Superintendentin Andrea Burgk-Lempart werden Stadtkirchen-Pastorin Lisa Schwenke, die Schauspielerinnen Verena Saake und Yanthe Liv Glienke, sowie Dramaturgin Barbara Brandhuber über die Inszenierung und die Thematik des Stücks diskutieren. Das Theatergespräch beginnt direkt im Anschluss an die Vorstellung um ca. 17:30 Uhr, der Eintritt dazu ist frei. Infos zum Theaterstück „Die Wut, die bleibt“ Wenn Helene von der Geburt ihrer Tochter Lola erzählt und von dem damit verbunden Glück, ist das Schlimmste, was einer Mutter-Tochter Beziehung passieren kann, bereits geschehen: Helene steht vom Familientisch auf, geht zum Balkon und stürzt sich in den Tod. Sie hinterlässt Lola, ihre heranwachsende Tochter aus einer früheren Beziehung, sowie ihren Mann Johannes und ihre beiden kleinen Söhne aus der Verbindung mit ihm. Doch Helene lässt nicht nur ihre Familie zurück, sondern auch ihre beste Freundin Sarah. Diese fühlt sich nicht nur verlassen, sondern auch schuldig, weil sie nicht erkannt hatte, dass Helene ununterbrochen am Limit war. Ohne zu zögern, übernimmt Sarah die Mutterpflichten in der Familie. Sie kocht, putzt, wäscht, beaufsichtigt die Kinder und gerät selbst in einen Strudel aus Selbstaufopferung und Fremdbestimmtheit. Dabei vernachlässigt sie ihr eigenes Leben als Schriftstellerin sowie ihre Beziehung. Aus der kurzen Hilfestellung werden Monate, ohne dass Johannes sich um eine Lösung bemüht, bis Sarah schließlich wütend auf die eigene Angepasstheit in einer von Männern dominierten Welt die Reißleine zieht. Doch ihre Wut scheint nichts zu sein gegen die Wut von Helenes Tochter Lola, mit der sie in immer stärkere Auseinandersetzungen gerät. Denn Lola nimmt den Kampf gegen die patriarchalen Strukturen in radikaler Form auf. Gemeinsam mit ihren Freundinnen besucht sie einen Selbstverteidigungskurs, denn für Lola ist Reden nicht mehr genug.

Ensemble „Musica Variata“ erneut zu Gast in der Großen Kreuzkirche Hermannsburg

08.03.2026 von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Große Kreuzkirche Hermannsburg

Am Sonntag, den 08.03.2026, veranstaltet der Kulturverein „Vielfalt Südheide – Kultur für alle e.V.“ um 18 Uhr in der Großen Kreuzkirche Hermannsburg erneut ein besonderes Konzert mit dem Ensemble „Musica Variata“ aus Düsseldorf. Auf dem Programm stehen Werke von Robert Schumann, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Wagner, Claude Debussy, Gabriel Fauré und natürlich von Heinz-Jacob Spelmans und Johannes Kohlhaus. Fast alle der in Bearbeitungen und Fantasien aufgeführten Kompositionen haben eines gemeinsam: das Rheinland! – ihre Schöpfer verbinden damit ihre künstlerische Entwicklung, den Broterwerb oder im Falles Richard Wagners die mystische Darstellung des Rheins. Ebenso schätzten sie den sonoren Klang des Horns- ein Grund mehr, den Hornisten Alejandro Aragon als Gastsolisten mitzubringen. Wie eine Intrada wirkt der Auftakt des abwechslungsreichen Konzertes mit der Vorstellung des Hauptthemas aus dem ersten Satz der dritten Sinfonie von Robert Schumann. Mit seiner kongenialen Gattin Clara und den sieben Kindern aus Dresden kommend, trat der im September 1850 seine Stelle als Städtischer Musikdirektor in Düsseldorf an. Inspiriert von der Mentalität und dem Frohsinn der Einheimischen schrieb er noch im gleichen Jahr das festlich-schwungvolle Thema, das zu einem lokalpatriotischen Hymnus der heutigen Landeshauptstadt wurde, als „Die Rheinische“ in die Musikgeschichte einging und die geographische Herkunftsmusik von Musica Variata ist. Auch Felix Mendelssohn Bartholdy hatte vor Schumanns Zeit dessen berufliche Position inne. Der junge Johannes Brahms war ständiger Gast im Hause Schumanns. Es stellt sich die Frage, ob der in Bonn geborene Ludwig van Beethoven im Rheinland geblieben wäre, wenn nicht andere seine erste große Liebe verdorben hätten. So zog er zu seinen großen Vorbildern Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn nach Wien, wobei Letztgenannter im Konzertfinale zu hören sein wird. Wenn dann aus dem „Ring des Nibelungen“ Richard Wagners der Hornruf Siegfrieds verklungen und die Rheintöchter ihren parodistischen Besuch in Hermannsburg beendet haben, geht es vom Grünen Hügel in Bayreuth in den Olymp der griechischen Antike. Werden durch einen Impressionisten und die Collage eines Querflötisten der Hirtengott Pan und die Nymphe Syrinx endlich ein Paar, um dann durch ein Wiegenlied Gabriel Faurés in die Arme von Morpheus gespielt zu werden. Nach vielen sinfonischen, opernhaften und sagenumwobenen Tönen folgt die Krönung des Abends: die „Hochzeitsklänge“ der Variatas. Dazu kehren Mendelssohn und Wagner zurück, um mit ihnen zwei weitere Komponisten einzubinden: es sind Joseph Haydn und Johann Strauß, Sohn, die sich in einer weiteren Collage zu beliebten und unvergänglichen Vermählungsklängen zusammenfinden. Es spielen: Johannes Kohlhaus (Querflöte), Alejandro Aragon (Horn), Heinz-Jacob Spelmans (Orgel/Klavier) Die Karten sind ab dem 02.02.2026 erhältlich und kosten 18 € regulär / 15 € für Mitglieder und 10 € für Schüler und Studierende Vorverkauf: Hermannsburg, Buchhandlung im Ludwig-Harms-Haus, Harmsstraße 2 Hermannsburg, Blatt & Blüte, Billingstraße 12 Infos unter: www.vielfaltsuedheide.de

konzert mit dem Ensemble „Musica Variata“

08.03.2026 von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Große Kreuzkirche, Hermannsburg

Am Sonntag, den 08.03.2026, veranstaltet der Kulturverein „Vielfalt Südheide – Kultur für alle e.V.“ um 18 Uhr in der Großen Kreuzkirche Hermannsburg erneut ein besonderes Konzert mit dem Ensemble „Musica Variata“ aus Düsseldorf. Auf dem Programm stehen Werke von Robert Schumann, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Wagner, Claude Debussy, Gabriel Fauré und natürlich von Heinz-Jacob Spelmans und Johannes Kohlhaus. Fast alle der in Bearbeitungen und Fantasien aufgeführten Kompositionen haben eines gemeinsam: das Rheinland! – ihre Schöpfer verbinden damit ihre künstlerische Entwicklung, den Broterwerb oder im Falles Richard Wagners die mystische Darstellung des Rheins. Ebenso schätzten sie den sonoren Klang des Horns- ein Grund mehr, den Hornisten Alejandro Aragon als Gastsolisten mitzubringen. Wie eine Intrada wirkt der Auftakt des abwechslungsreichen Konzertes mit der Vorstellung des Hauptthemas aus dem ersten Satz der dritten Sinfonie von Robert Schumann. Mit seiner kongenialen Gattin Clara und den sieben Kindern aus Dresden kommend, trat der im September 1850 seine Stelle als Städtischer Musikdirektor in Düsseldorf an. Inspiriert von der Mentalität und dem Frohsinn der Einheimischen schrieb er noch im gleichen Jahr das festlich-schwungvolle Thema, das zu einem lokalpatriotischen Hymnus der heutigen Landeshauptstadt wurde, als „Die Rheinische“ in die Musikgeschichte einging und die geographische Herkunftsmusik von Musica Variata ist. Auch Felix Mendelssohn Bartholdy hatte vor Schumanns Zeit dessen berufliche Position inne. Der junge Johannes Brahms war ständiger Gast im Hause Schumanns. Es stellt sich die Frage, ob der in Bonn geborene Ludwig van Beethoven im Rheinland geblieben wäre, wenn nicht andere seine erste große Liebe verdorben hätten. So zog er zu seinen großen Vorbildern Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn nach Wien, wobei Letztgenannter im Konzertfinale zu hören sein wird. Wenn dann aus dem „Ring des Nibelungen“ Richard Wagners der Hornruf Siegfrieds verklungen und die Rheintöchter ihren parodistischen Besuch in Hermannsburg beendet haben, geht es vom Grünen Hügel in Bayreuth in den Olymp der griechischen Antike. Werden durch einen Impressionisten und die Collage eines Querflötisten der Hirtengott Pan und die Nymphe Syrinx endlich ein Paar, um dann durch ein Wiegenlied Gabriel Faurés in die Arme von Morpheus gespielt zu werden. Nach vielen sinfonischen, opernhaften und sagenumwobenen Tönen folgt die Krönung des Abends: die „Hochzeitsklänge“ der Variatas. Dazu kehren Mendelssohn und Wagner zurück, um mit ihnen zwei weitere Komponisten einzubinden: es sind Joseph Haydn und Johann Strauß, Sohn, die sich in einer weiteren Collage zu beliebten und unvergänglichen Vermählungsklängen zusammenfinden. Es spielen: Johannes Kohlhaus (Querflöte), Alejandro Aragon (Horn), Heinz-Jacob Spelmans (Orgel/Klavier) Die Karten sind ab dem 02.02.2026 erhältlich und kosten 18 € regulär / 15 € für Mitglieder und 10 € für Schüler und Studierende Vorverkauf: Hermannsburg, Buchhandlung im Ludwig-Harms-Haus, Harmsstraße 2 Hermannsburg, Blatt & Blüte, Billingstraße 12 Infos unter: www.vielfaltsuedheide.de


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