Ausklang des Celler Weinfestes mit Segen von oben

CELLE. „Das Weinfest gehört zu Celle wie das Rathaus,“ konstatierte Veranstaltungsleiterin Daniela Hopp. Obwohl erst seit Februar dieses Jahres im Amt, hat sie für das Weinfest ein handfestes Programm auf die Beine gestellt, das allen Ansprüchen gerecht wurde. Hopp: „An allen Tagen gab es musikalische Darbietungen, die mit einem Reiz auf ihre Art die unterschiedlichen Zielgruppen angesprochen haben.“ Nach ersten Abschätzungen waren die Besucherzahlen mindestens so hoch wie im Vorjahr. 

Bei der Eröffnung am vergangenen Mittwoch konnte auch ein kurzer Regenschauer die Besucher nicht abschrecken. Das Fest war am Abend gut besucht, nicht nur wegen des Weinangebots, die Musik war ebenfalls ein Magnet. So hatte am ersten Abend Andy Lee seine Fangemeinde fest im Griff. Durch seine früheren Auftritte in Celle ist er kein Unbekannter und ist mit seinem Piano-Rock’n Roll stets ein Garant für gute Laune. Auf der großen Bühne spielte gleichzeitig das Savoy Swingtett, das zum ersten Mal in Celle gastierte. Da wurden Evergreens, Tanzmusik, Soul und Pop auf höchstem Niveau geboten. 

Am Donnerstag begeisterte die Gruppe „3 Jazz“ auf der kleinen Bühne, eine Celler Gruppe, die schon mehrfach auf dem Weinfest vor heimischer Kulisse auftrat. Auf der großen Bühne spielte zu ersten Mal in Celle die Cover-Band Bodo Bringer. Das ist der derzeitige Shootingstar unter den Party-Cover-Bands in der Region Hannover. Da waren Superhits von Rock und Pop angesagt. 

Freitag und Samstag waren die „Haupttage“ der Veranstaltung, und da gab es kein Halten im Besucherstrom; an beiden Tagen war es proppenvoll, obwohl am Samstag gleichzeitig mit der City-Night, das Radrennen um das Alte Rathaus, ebenfalls ein Zuschauermagnet war. Aber nach Abschluss des Rennens bekam das Weinfest noch einmal Zuwachs. Am Freitag hatten die Band Grass’n’Grove mit Folkmusik aus irisch-amerikanischer Tradition und Leonhard Streicher & The Walltown Boys mit dem Rockabilly der 50er-Jahre ihren Auftritt. Am Samstag begeisterte Emanuel Jahreis, moderner Barrelhouse-Man, der bereits mit seinem Programm auf diversen Jazz-Festivals aufgetreten ist, das Celler Publikum. Auf der großen Bühne herrschte kubanisches Flair mit den Sonoc de Las Tunas. Das war ein temperamentvolle Show; so viele Zugaben wie nie zuvor forderte das Publikum. 

Zum Ausklang am Sonntag spielte sich auf der kleinen Bühne Penny & Hotte mit Charme und Witz und mit Akkordeon, Keyboard, Schlagzeug und Gesang in die Herzen des Publikums. Auf der großen Bühne rissen Jessy Martens & Jan Fischer’s Blues Support die Zuhörer mit. Jessy Martens sang Blues mit einer schier überwältigenden Kraft und Tiefe. Das Quartett spielte auch Boogie und Swing. Die Blues- und Jazz-Szene zeigte sich auch bei vorherigen Auftritten stets begeistert. 

Leider litten die Darbietungen am Sonntag unter dem Nieselregen. Insgesamt, so fasst Daniela Hopp zusammen, war es unglaublich, dass das Wetter bis dahin überhaupt so gehalten hat: „Das war in den Wetterprognosen so nicht absehbar gewesen.“ Rundum ist die Veranstaltungsleiterin mit ihrem ersten Celler Weinfest rundum zufrieden, und wie sie festgestellt habe, auch die Standbetreiber und die Musikgruppen. Das nächste Weinfest kann und wird kommen. 

Redaktion
Celler Presse 

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