Jürgen Wache: „Volks- und Raiffeisenbanken Stabilitätsanker in der deutschen Bankenlandschaft“

Jürgen Wache: „Volks- und Raiffeisenbanken Stabilitätsanker in der deutschen Bankenlandschaft“

22. Januar 2014 Aus Von

HANNOVER/CELLE. „Unsere mehr als 230.000 Kundenverbindungen schätzen unserer Beratungsqualität und Verlässlichkeit“, stellte Jürgen Wache, Sprecher des Vorstandes der Hannoverschen Volksbank bei der Präsentation des Jahresergebnisses 2013 fest. Neben den 7.000 Neukunden konnte die Bank im letzten Jahr 3.670 neue Mitglieder gewinnen. Nahezu 107.000 Menschen aus der Wirtschaftsregion Hannover-Celle sind nun Mitglied und damit Eigentümer der Hannoverschen Volksbank. Gut 6.900 neue Girokonten wurden eröffnet.

Wie Wache für die Gesamtbank Hannover – einschließlich Celle – erläuterte, konnten im letzten Jahr Kundeneinlagen in Höhe von 115 Millionen € hinzugewonnen werden. Damit haben sich viele Privatkunden der heimischen Volksbank anvertraut und nicht den hochverzinslichen Lockangeboten der Wettbewerber. Weiterhin sei die Verfassung der Wirtschaftsunternehmen als gut einzuschätzen mit einer guten Ertragskraft und Liquidität. „Die Mittelständler in unserem Geschäftsgebiet sind kraftvoll und gesund“, so Wache.

Im Jahr 2013 sind die Berater der Hannoverschen Volksbank nahezu 130.000 Mal mit Angeboten initiativ auf ihre Kunden zugegangen. Fast 123.000 Mal fanden die angebotenen Produkte und Dienstleistungen das Interesse der Kunden. Aktuell beschäftigt die Bank 970 Mitarbeiter und konnte im Jahr 2013 den Beschäftigungsstand leicht ausbauen.

Für das Jahr 2014 rechnet die Bank mit einer deutlichen Belebung der Wirtschaftsleistung in Deutschland. „Die niedrigen Zinsen setzen insbesondere der Ertragslage der regional verwurzelten Volksbanken zu“, betont Wache, „denn wir leihen uns kein Geld bei der EZB, sondern geben die Einlagen unserer Kunden als Kredit in den Wirtschaftskreislauf unserer Region zurück.“ Der Volksbank-Vorstand ist davon überzeugt, dass das genossenschaftliche Geschäftsmodell auch den aktuellen Herausforderungen trotzen wird – wie in den 150 Jahren zuvor.

Gerhard Schüring, Filialdirektor der Volksbank Celle, berichtete ebenfalls von einer erfreulichen Entwicklung in 2013. Das Kreditgeschäft war rückläufig und sank um 5,4% auf 158.7 Millionen €.

„Viele Firmenkunden parken ihre Liquidität bei der Volksbank Celle, oder sie nutzen diese freien Gelder zur Tilgung von auslaufenden Krediten. Erwartungsgemäß ist dadurch der Bestand an Kundenkrediten rückläufig, obwohl viele neue Investitionsvorhaben finanziert und private Bauherren auf dem Weg ins eigene Heim begleitet wurden“, erläutert Schüring. „Unter den Rahmenbedingungen der extrem niedrigen Zinsen sind wir mit dem Jahr 2013 zufrieden“, äußert sich Gerhard Schüring. Im vergangenen Jahr sind die Berater der Volksbank Celle rund 7.500 Mal mit Angeboten initiativ auf ihre Kunden zugegangen. 6.500 Mal fanden die angebotenen Produkte das Interesse der Kunden. Das spreche für eine gute Vorbereitung auf die Gespräche. Nur so komme man zu guten Abschlüssen.

Die Volksbank Celle, Niederlassung der Hannoverschen Volksbank, blickt zurück auf ihr 160. Geschäftsjahr. Die zweitälteste Genossenschaftsbank Deutschlands betreut in der Residenzstadt rund 14.000 Kunden, 6.752 sind auch Mitglied der genossenschaftlichen Bank. In der Niederlassung auf dem Großen Plan als Kompetenzcenter wird das komplette Bankgeschäft getätigt. Angegliedert sind drei Beratungscenter: Sprengerstraße, Welfenallee und Westercelle. Bei Bedarf kann vom Kompetenzcenter Unterstützung angefordert werden. Insgesamt sind in Celle 33 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt.

Redaktion
Celler Presse





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