Trinkwasser – Das Schulprojekt der Stadtwerke Celle GmbH

CELLE. Die Stadtwerke Celle GmbH hat ein Schulprojekt initiiert, das den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 3 von Celler Grundschulen die Bedeutung des Wassers anschaulich erklärt und näher bringt. Die Kosten für den umweltpädagogischen Unterricht tragen die Stadtwerke, die dafür Andreas Roxlau, Dozent der Deutschen Umwelt-Aktion e. V. (DAU) engagiert hat. Die Stadtwerke haben die DAU mit der Durchführung des Projekts beauftragt. Der eigentlich zuständige Lehrer – bzw. die Lehrerin – hat in dem Fall „nur“ eine Assistenzfunktion.

Im Rahmen des Unterrichts bekommen die Kinder die Möglichkeit, anhand praktischer Beispiele Erfahrungen mit Wasser zu sammeln. Sie erhalten Antworten nach der Herkunft und dem Verbleib des Trinkwassers. Außerdem werden die Kinder über den schonenden Umgang mit dem Trinkwasser informiert. Es wird dargestellt, wie eigenes Verhalten das Wasser belasten kann. „Es ist ungemein wichtig, dass unsere Kinder früh lernen, schonend mit unseren Ressourcen umzugehen. Dafür investieren wir gern in dieses Projekt, das wir den Schulen kostenlos anbieten”, sagt Thomas Edathy, Geschäftsführer der Stadtwerke Celle.

Die DUA wurde 1958 mit der Aufgabe gegründet, den Gedanken des Naturschutzes in den Schulbereich zu tragen. Seit dieser Zeit führen Umweltbeauftragte Umweltunterricht in Kindergärten, Grundschulen und teilweise auch an weiterführenden Schulen zu verschiedenen Themen durch. Der `Blaue Umweltengel’, das Emblem der in Stockholm durchgeführten ersten UN-Umweltkonferenz, ist – mit Genehmigung der EU und der Bundesregierung – seit 1972 Vereinssignet.

Gestartet wurde das Schulprojekt in Celle am 4. Februar 2014 in der Grundschule Groß Hehlen. Heute war die Grundschule Klein Hehlen dran. Die Unterrichtseinheit beginnt mit einem Theorieteil, der mit leicht verständlichen Erklärungen und einem altersgerechten Film die Frage beantwortet, wie das Trinkwasser vom Wasserwerk der Stadtwerke Celle in den Wasserhahn kommt. Dabei erfahren die Grundschüler auch, wie der Wasserkreislauf auf der Erde funktioniert. Dabei erfahren die Kinder auch etwas über die drei physikalischen Zustandsformen des Wassers, so Anna-Lena Gradert, Lehrerin der dritten Klasse. Andreas Roxlau zeigt, wie Seife die Eigenschaften von Wasser verändert. Außerdem basteln die Kinder aus mitgebrachten PET-Flaschen, Sand und Watte – mit ganz einfachen Mitteln – eine eigene Wasserfilteranlage. Die Kinder reinigen dann von ihnen mit Tusche gefärbtes Wasser und lernen so anschaulich, wie die das Grundprinzip der Reinigung von Wasser funktioniert. Die dritte Klasse war mit großer Begeisterung dabei.

Teilnehmende Grundschulen sind in dieser Reihenfolge:
Grundschule Groß-Hehlen, Grundschule Klein-Hehlen, Grundschule Blumlage, Grundschule Waldweg, Grundschule Neustadt, Grundschule Nadelberg, Grundschule Heese-Süd, Grundschule Vorwerk, Grundschule Altencelle, Grundschule Hehlentor, Grundschule Garßen, katholische Grundschule und Grundschule Altstadt. Insgesamt werden damit in diesem Schuljahr dreizehn Schulprojekt-Termine stattfinden, an denen jeweils zwei bis drei Schulklassen teilnehmen, was eine Teilnahme von insgesamt 29 Klassen und mehr als 600 Schülerinnen und Schülern bedeutet. „Ich bin sehr froh, über diese überaus positive Resonanz“, sagt Edathy, der die Idee des Schulprojekts am 26.09.2013 in der Rektorenkonferenz der Celler Grundschulen vorgestellt hatte. Das Projekt je Klasse umfasst die Zeit von 2 Schulstunden und wird im Klassenraum durchgeführt. Der Unterricht ist ein in sich abgeschlossenes Projekt und bedarf seitens der Schulen keinerlei Vorbereitung.

PR/Redaktion
Celler Presse

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