Dance On!

CELLE. Im Tanzstudio Krüger setzten die Barking Bats ihre recht neue Tradition fort. Rockig – wie gewohnt – zeigte die einstige Schülerband ihr Können. So tanzten und rockten junge wie alte Besucher zu den Klängen von den Beatles, Rolling Stones und Co. bis in die Nacht hinein.

Knapp eine Stunde nach Einlass starteten die Barking Bats musikalisch den Abend, der unter dem Motto „Dance On!“ stand. Die Vorgruppe „Lee and the Cavemen“ konnte krankheitsbedingt nicht wie in den beiden letzten Jahren auftreten. Als nette Geste widmeten die Barking Bats den ersten Song, natürlich von den „Shadows“, dem kranken Schlagzeuger Heiner. Gute Besserung.

Wie gewohnt bearbeitete der „Chef-Diktator“ Reinhard Synder die „Ludwig“ Drums. An der Orgel und der 12-saitigen Gitarre: Wolfgang Buchhop, Sologitarre (weiße Telecaster) und Gesang: Christoph Schlüter, der genau wie der Bassmann und Sänger Pimpusch „Berlin-Importe” sind. Auf der Bühne ganz rechts hat wie gewohnt der Allrounder, Gitarre, Bass, Gesang, Orgel usw. Willi Wünsche seinen Stammplatz.

Gewohnt routiniert spielten die Barking Bats eingängige Songs, sodass sich die Tanzfläche nach und nach füllte. Augenscheinlich waren die tanzhungrigen Gäste aber auf flotte, rockige Musik eingestellt. Langsame Weisen kamen nicht ganz so gut an und wurden teilweise ignoriert. So war es kein Wunder, das sich bei Titeln wie „Satisfaction“ und „Can’t buy me love“ fast alles auf der Tanzfläche befand, was Beine hatte. Dem rockigen Trend folgend kamen im weiteren Verlauf zahlreiche Klassiker zu Gehör. Einige wurden vom Publikum ziemlich textsicher begleitet.

Nachdem einige neu eingespielte Songs, wie z.B. „Get off of my cloud“, gespielt und zusätzliche Wunschtitel erfüllt wurden, näherte sich gegen 0:30 Uhr das Ende. Wie immer sorgte die „Lady in Black“ dafür, dass die Gäste nach einem schönen Abend, mit einem Summen des Titels den Heimweg antraten. So hatte sich Christoph Schlüter das bei seiner Verabschiedung jedenfalls vorgestellt.

Eine kritische Bemerkung sollte erlaubt sein.

Vor jetzt fast 50 Jahren spielten die Barking Bats fast jeden Samstagabend und Sonntagnachmittag vor 400 – 500 begeisterten Jugendlichen. Diese damaligen Fans beklagen heute hin und wieder, dass in Celle nichts „los“ ist. Dieser Abend hat aber bewiesen, da war etwas los. Man muss nur hingehen.

Das waren die Fakten:
– Eine gut gelaunte Band die es noch „drauf“ hat, wie immer „zum Anfassen“ und die für „kleines Geld“ auftraten

– Das Tanzstudio Krüger mit dem edlen Ambiente und Sitzplätzen für jeden

– Aufmerksame und zahlreiche Servicekräfte

– Ein breites Getränkeangebot, Snacks und das Ganze auch bezahlbar.

Schon aus diesen Gründen hätte der Abend gut und gerne einige Gäste mehr verdient. Hoffentlich wird dieses „Dance On!“ auch im nächsten Jahr stattfinden, denn eines ist ganz sicher:

Solch eine Veranstaltung lebt nur mit den Gästen, aber auch von den Gästen.

gm
Redaktion
Celler Presse

 

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