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CELLE. Die aus Unterlüß stammende Künstlerin und Autorin Friedeborg Jungermann stellte gestern im Rahmen einer Lesung im Atelier22 in der Hattendorfstraße ihr neustes Werk dem Publikum vor. Aus der Reihe ihrer Gedankentagebücher ist das vierte Buch „Worte berühren Bilder“ entstanden, wieder in erinnerungsvoller Kombination mit abgedruckten Aquarellen, möchte sie mit ihren Texten den Alltag zum Leuchten bringen.

Bereits 1987 begann Friedeborg Jungermann mit der Aquarellmalerei und widmete sich seit 2009 dem Schreiben. Schon Ihre Großmutter und Mutter haben damals Tagebuch geführt. Eher chronologisch und nüchtern sind die Bücher stumme Zeitzeugen und eine Inspiration für Jungermann gewesen. Sie setzte diese Tradition fort, doch wollte sie eine persönliche Note einbringen. Sie schreibt seitdem jeden Tag eine kleine lebhafte Alltagsgesichte voller Poesie.

Es folgte 2010 ihre erste Buchvorstellung unter dem Titel „Poesie in Bildern“. Es handelt sich in der Reihe um Auszüge aus ihrem Gedankentagebuch, aus Scheinbarem und Unscheinbarem. In einem Arrangement mit eigenen und dem Text passenden Aquarellen, unterstreichen diese die Stimmung. Seite für Seite zieht es den Leser in die Welt von Jungermann. Es folgten die weiteren Bücher „Mit Worten malen“ und „Gedankenbilder“. Lustige, eindrucksvolle und Wortstarke Geschichten prägen stets diese Bücher.

Nun stellte die in Unterlüß lebende Künstlerin und Autorin Jungermann ihr neuestes Werk „Worte berühren Bilder“ vor. Eine Lesung, die ein Resümee ihrer ersten drei Bücher und Auszüge aus ihrem neuesten Werk widerspiegelte. Das Atelier22 bot für Jungermann eine einladende Atmosphäre. Eine Atmosphäre, die ihr nicht fremd war, schließlich hatte sie bereits vor Jahren eine Lesung am alten Standort des Atelier22 in der Bahnhofstraße abgehalten. „Back to he Roots“ oder „Zurück zu den Anfängen“ könnte man hierbei sagen.

„Worte berühren Bilder“ erzählt rund 30 wunderbare Geschichten. „Der Zauberschlüssel“, der zu Erkenntnissen und Wahrheiten führt oder die vielen Steine, die die „Mauer im Kopf“ bilden, erzählt Jungermann bildgewaltig. Die spielerisch verwendeten Klänge des Sansula rahmten sphärisch die Lesung ein und entführten die Besucher in eine vollends literarische Fantasiewelt.

Auf bereits 19 Lesungen sowie Ausstellungen in Deutschland und der Schweiz kann Jungermann bis jetzt schon zurückblicken. Ihre aktuelle Ausstellung „Gedankenbilder – Aquarelle mit Art-Metall” der Kulturinitiative AugenSchmaus ist im „La Taverna”, Lotharstr. 27, in Hermannsburg noch bis 26. Juni zu sehen.

Friedeborg Jungermann
„Worte berühren Bilder“
Für 10 Euro zu erwerben im Atelier22 in der Hattendorffstraße 13, 29221 Celle

Des Weiteren begleiten Kartendrucke ihrer Aquarelle die Ausstellungen.

Redaktion
Celler Presse





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