Kreatives Gestalten mit viel Herzblut

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CELLE. Der 17. Landeswettbewerb „Jugend gestaltet“ endete mit der Eröffnung der Ausstellung im Kunstmuseum in Celle. Aus 1.800 Arbeiten wurden 150 von einer Jury auserkoren, um in der abschließenden Wettbewerbsausstellung im Kunstmuseum Celle der Öffentlichkeit präsentiert zu werden. Die Arbeiten stammen von Jugendlichen zwischen 10 und 20 Jahren aus dem gesamten Land und zeigen facettenreich ihre Kreativität.

Bereits zum vierten Mal in Folge kehrt die Ausstellung des Landeswettbewerbs „Jugend gestaltet“ zu ihrem Abschluss in das Celler Kunstmuseum mit Sammlungen von Robert Simon ein. Dank der guten Zusammenarbeit, werde man auch im nächsten Jahr wieder nach Celle kommen, verspricht die stellvertretende Leiterin Jugend zeichnet und gestaltet e.V., Regine von Monkiewitsch.

Die Auswahl fiel wieder einmal schwer, denn über 1.800 Arbeiten wurden von Jugendlichen zwischen 10 und 20 Jahren eingereicht. Der Sammelpunkt für Werke der Jugendlichen war die Herschelschule in Hannover. Unter der enormen Vorarbeit von Ruth Stagge, die jede Arbeit auspacken und für die Jury vorbereiten musste, konnte die Beurteilung beginnen. Von Monkiewitsch machte es in ihrer Rede aber deutlich, dass die abgelehnten Werke nicht alle schlecht sind. Es stecke viel mehr sehr viel Potential dahinter und die Jugendlichen sollen sich dadurch nicht entmutigen lassen.

Dennoch haben es 150 Arbeiten in die Abschlussausstellung nach Celle geschafft. „Ihr habt es geschafft“, begrüßte der künstlerische Leiter des Kunstmuseums, Robert Simon, die anwesenden Jungkünstler. Zur Ausstellungseröffnung drängten sich ca. 700 Besucher in die Kunsträume. Die Künstler, Freunde, Bekannte und Kunstinteressierte freuen sich auf junge Menschen die Position beziehen. Die Arbeiten werden nun im Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon ausgestellt und sind im professionellen Kunstbetrieb angekommen, so Simon.

Im Auftrag der Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, die auch die Schirmherrschaft über die Ausstellung hat, bedankte sich Ministerialrätin Birgit Wenzel bei den Jugendlichen. Die Ausstellung sei in ihren Augen sehr beeindruckend, zeige jede Menge Kreativität und vor allem ein hohen Niveau. Die Erstellung der Werke erfordere von den jungen Menschen künstlerisches Denken und Orientierung in der modernen Welt. Es sei laut Wenzel sehr wichtig, dass sie ihre künstlerischen Interessen ausleben; der begleitend zur Ausstellung erschienene Katalog dokumentiere nun den Erfolg.

Doch auch Werbemittel werden mit den abgedruckten Werken der Jungkünstler befüllt. So auch die Arbeit „Heimatlos“ von der 19-jährigen Alida Bohnen aus Braunschweig. Was eigentlich aus einem Schulprojekt entstand, endete auf einem zwei mal drei Meter fantasievollen Acrylbild. Nun zeigen „Jugend gestaltet“-Werbeflyer ihr Bild und das Original ist selbstverständlich in der Ausstellung mit zu bewundern.

Regine von Monkiewitsch bedankte sich zum Schluss auch bei den Sponsoren des Landeswettbewerbs und verwies auf den nächsten Wettbewerb im Jahre 2016.

Redaktion
Celler Presse

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