Samstag, 24. Januar 2026

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50 Jahre Stadtbibliothek am Lauensteinplatz am 9. Oktober

CELLE. „Bibliotheken müssen mehr sein, als dass man sich dort nur Bücher ausleihen kann“, stellte Celles Kulturdezernentin Susanne McDowell fest. Dass die Zweigstelle der Stadtbibliothek am Lauenstein dieses Kriterium erfüllt, betonten zudem Petra Moderow, Leiterin der Stadtbibliothek und Cornelia Rittmeyer-Bhuie, Leiterin der Zweigstelle, als sie das Festprogramm für die Jubiläumsfeier vorstellten.

So ist die Bibliothek eine Begegnungsstätte, ein Ort des Lernens zur Vermittlung von Sozialkompetenz und sogar ein Zufluchtsort für Kinder in Notsituationen. Die Bibliothek beteiligt sich an dem Programm „SchutzCelle“. Kinder und Jugendliche treffen sich in der Zweigstelle Lauensteinplatz nach der Schule, „einfach so“, ohne dass sie ein Buch ausleihen müssten. Auch ist dafür kein Leseausweis erforderlich. Um sich zu informieren, stehen alle technische Ausrüstungen zur Verfügung, die auf dem neuesten Stand sind; WLAN kann drei Stunden lang kostenlos genutzt werden. „Die Bibliothek ist nicht uncool“, ist sich Susanne McDowell sicher. Die Ortsnähe sei aber auch wichtig, damit die Menschen an die Bibliothek herangeführt werden können. Das sei besser, als erst in die Innenstadt fahren zu müssen. McDowell: „Die Stadtteilbibliothek ist fester Bestandteil des Lebens.“

Wie Petra Moderow hervor hob, habe die Zweigstelle Lauensteinplatz auch deshalb eine große Bedeutung als Nachbarschaftsbibliothek, zumal im Stadtteil eine große Anzahl von Migranten lebe. Für diesen Personenkreis habe die Bibliotheksgesellschaft besondere Bücher zur Verfügung gestellt. Das Projekt Schreibwerkstatt soll fortgesetzt werden und geplant sind Sprachkurse für Flüchtlinge.

Als eine wichtige Aufgabe der Bibliothek wird das rechtzeitige Erkennen von Trends herausgestellt, damit die Bibliothek sofort aktuell und attraktiv bleiben kann. Dies ist auch ein Verdienst der langjährigen Mitarbeiterinnen Cornelia Rittmeyer-Bhuie, Daniela Schultz und Ilonka Scharpe, die mit großem Engagement für ein attraktives Angebot sorgen. Das ist verbunden mit kontinuierlicher Arbeit, so dass es keinen Stillstand gibt. Susanne McDowell und Petra Moderow sind sogar im Vorstand des Landesverbandes Niedersachsen im Deutschen Bibliotheksverband vertreten, so dass ein überregionaler Vergleich und eine Vernetzung gegeben sind. Begrüßt wird die Unterstützung durch die Bibliotheksgesellschaft Celle ohne die viele Dinge nicht möglich wären.

Die Zweigstelle der Stadtbibliothek wurde am 19. Oktober 1965 in der Realschule auf der Heese als Kinder- und Jugendbücherei eröffnet. 1975 zog sie an den Ort, an dem sie bis heut zu finden ist: an den Lauensteinplatz. Am 9. Oktober wird der 50. Geburtstag der Zweigstelle gefeiert, und zwar in den Räumen am Lauensteinplatz. Dazu sind alle Bürge eingeladen. Geboten wird ein vielseitiges Programm. Um 11 Uhr ist Auftakt mit einer musikalischen Gestaltung durch vokale und instrumentale Ensembles des Hölty-Gymnasiums unter der Leitung von Egon Ziesmann. Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende wird ein Grußwort sprechen. Zahlreiche Einlagen sorgen für Spaß und Unterhaltung, und es ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Das Tagesprogramm endet um 17.15 Uhr.

Um 19.30 Uhr liest dann die bekannte Krimi-Autorin Susanne Mischke aus ihrem Buch „Mordsweiber“. Diese Lesung hat die Bibliotheksgesellschaft der Zweigstelle zum 50-jährigen Bestehen geschenkt. Susanne Mischke schreibt seit über 20 Jahren u. a. Romane, Kriminalromane und Thriller. Besonderen Erfolg hat sie mit ihren Hannover-Krimis, mittlerweile fünf Bände. Der Eintritt zu dieser Abendveranstaltung ist frei, es wird aber um Anmeldung gebeten.

Redaktion
Celler Presse

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