Samstag, 24. Januar 2026

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Lobetal feiert Richtfest an der Amelungstraße

CELLE. Die Lobetalarbeit baut an der Amelungstraße ein Wohnheim für 48 Menschen mit Behinderung. In vier Wohngruppen ist hier ein individuelles Wohnen für Menschen mit unterschiedlichem Unterstützungsbedarf möglich, insbesondere auch Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, finden hier ein Zuhause, das auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Dazu gehören neben barrierefreien Bädern zum Besispiel auch bedarfsorientierte Gemeinschaftsküchen und bodentiefe Fenster.

Nachdem im Juli 2015 der Grundstein gelegt wurde, fand heute das Richtfest statt. Der zweigeschossige Bau ist U-förmig angelegt mit leicht geneigtem Pultdach und hat eine Grundfläche von rund 1.300 qm; die Wohn- und Nutzfläche liegt bei etwa 2.200 qm. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 5,1 Millionen EURO (ohne Grundstück). Entstehen werden 48 Einzelzimmer, wobei immer zwei Zimmer ein Badezimmer umschließen. Die zukünftigen Bewohner werden vom Haupthaus in der Fuhrberger Straße oder anderen Lobetal-Einrichtungen im Rahmen einer Konversionsmaßnahme umgesiedelt. Der Bezug des neuen Gebäudes ist für das Frühjahr 2017 geplant. Daniel Bleß und Rüdiger Frambach werden Bereichsleitungen Heilpädagogik und Wohnen in dieser neuen Einrichtung übernehmen.

Bereits 2014 wurde in direkter Nachbarschaft die Tagesförderstätte für 60 Menschen fertiggestellt. Dort wird für die Bewohner des Wohnheims für eine Beschäftigung gesorgt zur sinnhaften Gestaltung des Tages.

Wichtig ist der Lobetalarbeit die Integration in den Stadtteil Heese. Das könnte durch das Nutzen der Einkaufsmöglichkeiten am Lauensteinplatz, durch Besuche der Gottesdienste in der benachbarten Paulusgemeinde oder der Beteiligung an Festen der Kirchengemeinde oder im Quartier geschehen.

Wie Carsten Bräumer, Vorstand der Lobetalarbeit, betont, sei das Gebäude Teil eines Gesamtprogramms zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderung und als solches Ziel mit dem Land Niedersachsen vereinbart. Bräumer weiter: „Dadurch, dass immer mehr Menschen mit Behinderung in solchen dezentralen, in Stadtteilen und Wohnquartieren gelegenen, Wohneinheiten leben, entsteht Begegnung und Nachbarschaft und in der Zukunft gelebte Inklusion. Das ist das, was wir für unser Haus und die Menschen, die hier leben werden, und die Nachbarschaft wünschen.“

„Heute ist ein Tag, an dem die Nachbarschaft zusammengekommen ist; wir freuen uns, dass das Konzept fortgeführt wird, indem sich Menschen mit und ohne Behinderung treffen“, fasst Carsten Bräumer die Feier zum Richtfest zusammen.

PR/Redaktion
Celler Presse

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