Hallenbrand in Eschede verursacht Millionenschaden

ESCHEDE. Um 16:11 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Eschede zu einem Hallenbrand im Eschedeer Höhenbergweg alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die 3.500 Quadratmeter große Halle des örtlichen Betonwerks im Vollbrand. 100 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen. Die Feuerwehrmänner aus Eschede wurden dabei von Kräften aus Celle und Hermannsburg unterstützt.

Die circa 90 Meter lange Halle und ein angrenzendes Silo des Betonwerks sind nur noch Schutt und Asche. Die Förderbänder und Anlagen brannten lichterloh, während kleinere Explosionen die Anwohner aufschrecken ließen. Die Freiwillige Feuerwehr Eschede bekam zugleich Unterstützung aus Celle. Mit der Drehleiter und der Einsatzleitstelle aus Hermannsburg kämpften die Kräfte zwei Stunden gegen die Flammen. Die Anwohner wurden aufgefordert, Fester und Türen zu schließen. Die Rauchwolke war über mehrere Kilometer weit zu sehen. Der Wind trieb die Rauchwolke über weitgehend unbebautes Gebiet nach Nordosten. Der enormen

Hitzeeinwirkung war es geschuldet, dass sich innerhalb der Halle große Teile der Stahlträgerkontruktion verbogen. Für die Halle besteht akute Einsturzgefahr.

Glücklicherweise wurden bei dem Brand keine Menschen verletzt. Die 25 Mitarbeiter der Firma hatten bereits Feierabend. Nachdem der Geschäftsführer das Bürogebäude abgeschlossen hatte, wurde er auf die Brandentwicklung im Hallenbereich aufmerksam.

Neben der Feuerwehr Eschede waren das DRK, die Polizei, die Untere Wasserbehörde und Brandermittler im Einsatz. Gegen 17:40 Uhr war das Feuer unter Kontrolle und soweit abgelöscht, dass nur noch hier und da Glutnester aufflackerten. Nach

Einschätzung der Feuerwehreinsatzleitung werden jedoch die Nachlöscharbeiten noch bis in den Abend hinein andauern. Zur Brandursache können zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keinerlei Angaben gemacht werden.

ots/Redaktion
Celler Presse

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