Pulse of Europe sendet Grüße an die Partnerstädte Celles

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ALTSTADT. Anlässlich des Europatages, der in dieser Woche in der ganzen Europäischen Union gefeiert wird, lud die Celler Pulse of Europe-Gruppe am Samstag zu einer Veranstaltung auf die Stechbahn ein. Bei strahlendem Sonnenschein fanden mehr als 150 Menschen den Weg vor das alte Rathaus und auch die Gäste der umliegenden Cafés hörten interessiert zu.

Die Celler Veranstalter um Sprecher Klaus Koch hatten dazu den Oberbürgermeister der Stadt Celle, Dr. Jörg Nigge sowie die Europaabgeordnete Rebecca Harms eingeladen. In seiner Eröffnungsansprache stellte Koch fest, dass die Zustimmung zur Europäischen Union gerade bei jungen Menschen innerhalb des letzten Jahres gestiegen sei und freute sich darüber, dass auch Teilnehmer der Celler Schulen auf die Stechbahn gekommen waren.

Beide Gastredner zeigten sich zunächst froh über die Aktivitäten von Pulse of Europe und betonten die Bedeutung dieser Bürgerbewegung für den Zusammenhalt in Europa. Dr. Nigge erwähnte weiterhin die bedrohliche Renaissance des Nationalismus auf dem Kontinent und ermunterte die Teilnehmenden, nicht nachzulassen, sondern weiterhin für die europäischen Werte einzustehen. Er beschrieb dabei den besonderen Charme der Bürgerbewegung Pulse of Europe, die „für etwas sei, nicht dagegen“. Im Hinblick auf die Städtepartnerschaften verlas der Oberbürgermeister im Anschluss einige Grußworte der Celler Partnerstädte, die ebenfalls die Bedeutung der europäischen Kooperation unterstrichen und Pulse of Europe Celle im Anschluss übergeben wurden.

Rebecca Harms stellte fest, dass es sich lohnt, für Europa zu streiten. In einer sehr kurzen Zeit habe der Kontinent einen sehr weiten Weg zurückgelegt. Nach den „totalen Verheerungen“ des Zweiten Weltkriegs hätten die Gründerväter der EU wohl nicht damit gerechnet, dass in so kurzer Zeit eine solche Entwicklung stattfinden würde und alle Länder ihre nationalen Interessen zurückstellen würden um in Sicherheit und Solidarität leben zu können. Harms erwähnte aber auch die Probleme, die es in der EU immer noch gäbe und an denen man weiter arbeiten müsse.

Die Veranstalter hatten zu diesem Tag einen Brief vorbereitet, der in den jeweiligen Landessprachen an die Partnerstädte Celles verschickt wird. Er wurde verlesen und im Anschluss von allen Teilnehmenden unterschrieben. Darin wurde anlässlich des Europatages die Bedeutung der freundschaftlichen Beziehungen und die Weiterentwicklung des europäischen Gedankens auch auf dieser Ebene besonders betont.

Untermalt wurde die Veranstaltung mit Beiträgen des bekannten Celler Musikers Egon Ziesmann. Mit eigenen Kompositionen zu Europa, aber auch mit der Europahymne „Freude schöner Götterfunken“ brachte er alle Teilnehmenden zum Singen.

Redaktion
Celler Presse





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